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Bessere Tage: Martin Kohler beim Giro-Auftaktzeitfahren am Samstag (Foto: Georges Lüchinger)
Bessere Tage: Martin Kohler beim Giro-Auftaktzeitfahren am Samstag (Foto: Georges Lüchinger)

Stürze und Verletzungen prägten die zweite Giro-Etappe

9. Mai 2010

Utrecht, The Netherlands

Das BMC Racing Team verzeichnete ein halbes Dutzend Stürze auf der Giro-Etappe am Sonntag. Am schlimmsten traf es Martin Kohler, der sich das rechte Schlüsselbein brach.

Operation in Zürich
Martin Kohler und sein Teamkollege Michael Schär waren mit zirka dreissig Fahrern in einen Massensturz 42 Kilometer vor dem Ziel der 209 km langen Etappe von Amsterdam nach Utrecht verwickelt. Der Sturz sei passiert, als mehrere Fotografen auf dem Motorrad an der Gruppe vorbeifuhren - an einer Stelle, an der die Strasse sehr schmal gewesen sei, beschrieb Martin Kohler. "Plötzlich bremste ein Motorradfahrer ab. Reflexartig zog ich auch meine Bremsen und schon flog ich über den Lenker, genau auf meine rechte Schulter. Ich glaube, ich war der Erste, der stürzte", beschrieb der Schweizer den Unfallhergang. Er hätte sofort gespürt, dass er sich ernsthaft verletzt hätte und verzeichnete grosse Schmerzen. Am Montag verlässt er Amsterdam in Richtung Zürich, wo seine Schulter operiert wird. Der 24-Jährige rechnet mit mindestens einem Monat Rennpause.

"Es war so gefährlich"
Michael Schär stürzte gleich zwei Mal und verletzte sich am Ellbogen. Aber der Schweizer will am Montag bei der 224 km langen Etappe von Amsterdam nach Middleburg starten. "Es ist wirklich schade für Martin, wir hätten ihn dringend gebraucht. Es tut mir sehr leid für ihn", so Michael Schär. Mit Mauro Santambrogio und Florian Stalder waren zwei weitere BMC Racing Team Fahrer in Stürze verwickelt. Keiner der beiden verletzte sich glücklicherweise ernsthaft. Brent Bookwalter, der beim Auftakt-Zeitfahren Zweiter wurde, benutzte das Wort "verrückt", um die Etappe am Sonntag zu beschreiben. "Es war so gefährlich. Ein unglaubliches Rennen", kommentierte der Amerikaner.