Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
International, Deutsch

team news

Das BMC Racing Team fuhr am Anstieg zum Mt. Palomar ganz vorne. (©BMC/Tim De Waele.)
Das BMC Racing Team fuhr am Anstieg zum Mt. Palomar ganz vorne. (©BMC/Tim De Waele.)

Amgen Tour, 1. Etappe: Der Hitze Tribut gezollt

13. Mai 2013

Grosse Hitze, viele Anstiege und die Verfolgung von zwei verschiedenen Ausreissergruppen teilte das Feld am Sonntag beim Auftakt der Amgen Tour of California in zwei Teile.



Sechs Fahrer in der Spitzengruppe
Nur 53 der gestarteten 100 Fahrer liegen nach der ersten Etappe über 165,2 Kilometer innerhalb eines Rückstandes von 45 Sekunden auf den Führenden. Das Rennen wurde bei Temperaturen um die 39 Grad Celsius ausgetragen. Sechs Fahrer des BMC Racing Teams kamen mit der Spitzengruppe ins Ziel, nachdem sie die Verfolgung auf und über den Mt. Palomar auf die Ausreissergruppe des Tages aufgenommen hatten.Den Sieg sicherte sich Lieuwe Westra (Vacansoleil-DCM Procycling Team), Rang zwei belegte Francisco Mancebo (5-Hour Energy presented by Kenda). Die beiden entkamen etwa zehn Kilometer vor dem Ziel und hatten einen Vorsprung von sechs Sekunden auf die Verfolger. Mathias Frank war der best platzierte BMC Racing Team Fahrer als 13. Tejay van Gardern wurde 17. Beide liegen 16 Sekunden hinter dem Führenden, genauso wie die Teamkollegen Amaël Moinard, Brent Bookwalter, Marco Pinotti und Michael Schär. "Es war für uns kein wirklich guter Tag, weil wir auf zwei der fünf Fahrer, die wir in Bezug auf die Gesamtwertung im Visier hatten, Zeit verloren haben. Aber es ist noch ein langer Weg bis zum Finale in Santa Rosa", resümierte John Lelangue, Sportdirektor des BMC Racing Teams.

Zeitverlust kein grosses Problem

Einige Sekunden auf der ersten von acht Etappe zu verlieren sei nicht das gewünschte Ergebnis, sagte Tejay van Garderen. "Gleich einen Rückstand aufzureissen ist nicht die beste Voraussetzung. Wenn nicht zwei Anwärter auf die Gesamtwertung vorne wären, dann wäre es kein Problem. Aber mit den zwei grossen Finali und dem langen Zeitfahren werden die 16 Sekunden am Ende hoffentlich nicht entscheidend sein", so der junge Amerikaner. Strassen-Weltmeister Philippe Gilbert feierte sein Renndebüt auf amerikanischem Boden. Er wurde 56. mit einem Rückstand von 9:11 Minuten und litt wärend des Rennens an Krämpfen. "Es war sehr, sehr heiss und am Ende sehr schnell. Ich hatte dasselbe Gefühl wie in Australien bei der Santos Tour Down Under. Ich spüre auch noch den Jet Lag."Am Montag folgt eine Etappe über 199 Kilometer durch die Wüste und es wird noch heisser. Gilbert hofft auf eine schnelle Anpassung. "Wir fahren alle für Tejay. Er ist in einer guten Verfassung und er hat sich einiges vorgenommen. Wenn wir ihm helfen können, werden wir das tun", blickte der Belgier voraus.

Hören Sie hier mehr Kommentare von Philippe Gilbert, Thor Hushovd, John Lelangue und Tejay van Garderen auf der BMC Racing Team Audio Line.