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Marcus Burghardt fuhr lange in einer achtköpfigen Spitzengruppe. (©Rui Quinta.)
Marcus Burghardt fuhr lange in einer achtköpfigen Spitzengruppe. (©Rui Quinta.)

Algarve, 3. Etappe: Cummings mit Beckenbruch

17. Februar 2012

Malhão (Loulé), Portugal

Steve Cummings vom BMC Racing Team erlitt am Freitag bei der Volta ao Algarve einen Beckenbruch - genau auf jener Bergetappe, auf der er im Vorjahr noch gewonnen hatte.

"Habe es nicht kommen sehen"
Nicht einmal eine Rennstunde der 194,6 Kilometer langen Etappe war vergangen, als Steve Cummings wegen eines anderen Fahrers stürzte, der in einer Kurve Steuerprobleme hatte. "Wir fuhren gerade einen kleinen Hügel hinunter und er hakte an meinem Lenker ein. Ich habe es überhaupt nicht kommen sehen, es war völlig überraschend. Aber man sagt ja, was einen nicht umbringt, macht einen stärker", kommentierte der Brite. Der Bruch benötige mindestens einen Monat zur Heilung, wie BMC Racing Teamarzt Giovanni Ruffini erklärte. "Ich habe mich mit den anderen Ärzten beraten und wir denken, dass er jetzt mindestens zwei Wochen lang nicht auf dem Rad trainieren sollte."

Zwei in den Top-Zwanzig
Dieser Vorfall auf just jener Etappe mit Bergankunft, wo Steve Cummings noch im Vorjahr als Sieger triumphierte, trübte einen ansonsten recht soliden Tag des BMC Racing Teams. Marcus Burghardt war Teil einer achtköpfigen Fluchtgruppe, die 125 Kilometer lang vorne fuhr und 50 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde. Amaël Moinard (16. Rang, 1:08 Min. Rückstand) und Tejay van Garderen (17. Rang 1:12 Min. Rückstand) fuhren beide in die Top-Zwanzig der Gesamtwertung. Richie Porte (Sky Pro Cycling) gewann die Etappe und übernahm die Gesamtführung. "Am Beginn des Anstiegs fiel ich etwas zurück. Aber ich habe gekämpft und dachte, ich könnte Tejay eventuell im Finale helfen", beschrieb Amaël Moinard. Auf die vorletzte Etappe am Samstag über 186,3 Kilometer folgt ein 25,8 Kilometer langes Zeitfahren am Sonntag.