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BMC Racing Team's Michael Schär (in Weiss, ganz rechts) verhalf einer Fünf-Mann-Ausreissergruppe zur Flucht, die sich bis zur Ziellinie halten konnte. (©BMC/Graham Watson.)
BMC Racing Team's Michael Schär (in Weiss, ganz rechts) verhalf einer Fünf-Mann-Ausreissergruppe zur Flucht, die sich bis zur Ziellinie halten konnte. (©BMC/Graham Watson.)

Tour of Qatar, 1. Etappe: Schär Dritter

9. février 2014

Michael Schär, Schweizer Strassenmeister, war Teil einer fünfköpfigen Ausreissergruppe und holte für das BMC Racing Team den dritten Rang bei der Eröffnungsetappe der Tour of Qatar.

Schonen für den Sprint
Schär meinte, dass er den Sprint des Siegers Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick Step) und des Zweiten Jurgen Roelandts (Lotto Belisol) nicht mehr kontern konnte. «Die beiden waren definitiv die besseren Sprinter als ich es bin», erklärte er. «In den letzten 30 Kilometern fuhr ich nicht mehr die längsten Ablösungen, so dass ich im Finish allenfalls über etwas mehr Kraftreserven verfügte. Auf dem letzten Kilometer wollte ich angreifen, aber dann überraschte uns Guillaume Van Keirsbulck von hinten. Das führte zu einem normalen Sprint. Ein dritter Platz ist für mich entsprechend ein gutes Ergebnis.» Dieses Resultat ist sein Karrieren-Bestergebnis bei sechs Starts bei der Tour of Qatar, die er letztes Jahr als Siebter des Gesamtklassementes abschloss.

Verfolger auf Distanz gehalten
Schär, Terpstra, Roelandts, Martin Elmiger (IAM Cycling) und Terpstra's Teamkollege, Van Keirsbulck, verfügten 10 Kilometer vor dem Ziel lediglich über 14 Sekunden Vorsprung auf das Feld. Die fünf Fahrer schafften es aber, die Verfolger auf Distanz zu halten. Wenn auch ganz knapp. Der Sieger distanzierte seine Mitausreisser um eine Sekunde, das heranbrausende Hauptfeld um sieben Sekunden. Mit dem Zeitbonus, den Schär für den dritten Rang erhielt, liegt er nun 12 Sekunden hinter dem Gesamtführenden Terpstra. Eine weitere Etappe wird am Montag ausgetragen, bevor einen Tag später ein 10,9-Kilometer-Einzelzeitfahren auf dem Programm steht. «Ich fühle mich sehr gut», blickt Schär optimistisch nach vorne. «Ich fühle, dass die Form da ist. Unser Team war insgesamt sehr stark. Alle waren in der ersten Gruppe vertreten. Das ist ein gutes Zeichen für die ganze Woche.»

Wind ein wichtiger Faktor
Sport Director Valerio Piva meinte, dass das BMC Racing Team auf der Startetappe über135,5-Kilometer eine gute Initiative zeigte. Zuerst mit Martin Kohler, der Teil einer kleinen Ausreissergruppe war, die bis zu sechs Minuten Vorsprung hatte. Später waren sechs Fahrer des BMC Racing Teams Teil des 50-köpfigen Pelotons. Böiger Wind spielte einen wichtigen Faktor während dem ganzen Tag. «Ich bin stolz auf meine Fahrer», blickte Piva zurück. «Das Team ist stark und motiviert. Wir werden es morgen wieder versuchen. Wenn wir in den anderen Etappen wiederum eine ähnliche Leistung zeigen, reicht es sicherlich zu einem Sieg.» Kohler, bereits Schweizer Strassenmeister wie auch nationaler Zeitfahr-Champion, meinte, dass ihn die schwierigen Windverhältnisse motivierten, bei der frühen Ausreissergruppe Unterschlupf zu suchen. «Wir sind nach rund 25 Kilometern ausgerissen. Ich wollte attackieren, dass ich bei einem allfälligen Auseinanderreissen des Hauptfeldes sicherlich in der vordersten Gruppe ins Ziel komme. Das ist auch so passiert. Ich denke, dass es eine sehr gute Leistung des gesamten Teams war. Es war ein guter Tag für uns.»

Hören Sie die kompletten Kommentare von Kohler, Piva und Schär auf der BMC Racing Team Audio Line.

Hier finden Sie Fotos vom Rennen.