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Tejay van Garderen arbeitete sich nach einem Sturz auf den letzten 16 Kilometern wieder zurück. (©BMC/Graham Watson.)
Tejay van Garderen arbeitete sich nach einem Sturz auf den letzten 16 Kilometern wieder zurück. (©BMC/Graham Watson.)

Tour de France, 7. Etappe: Schmerzlicher Sturz

11. juillet 2014

Ein Sturz am Freitag bei der Tour de France weniger als 20 Kilometer vor dem Ziel kostete BMC Racing Team Fahrer Tejay van Garderen 63 Sekunden. Ausserdem war Teamkollege Darwin Atapuma nach einem Sturz ausser Gefecht. Daniel Oss und Greg Van Avermaet wurden Sechste und Zehnte auf der Etappe.

"Harter Tag"
Van Garderen sagte, er sei sich nicht sicher gewesen, was den Massensturz, in den er, Atapuma und mehrere andere Fahrer verwickelt gewesen waren, verursacht habe. Die Strecke führte etwa 16 Kilometer vor dem Ende der 234,5 Kilometer langen Etappe über die Cote de Marton. "Jemand schwenkete auf meine Seite herüber und hat mich dann von hinten mitgenommen", sagte van Garderen. "Es ist hart, aber die Tour ist noch lang. Das Rennen ändert sich und man hat gestern  einige Fahrer gesehen, die Zeit wegen dem Seitenwind verloren haben. Man muss auf Kurs bleiben." Van Garderen erlitt Abschürfungen am rechten Knie und am Arm, wird aber am Samstag an den Start gehen. Atapumas brach sich beim Sturz das linke Bein. Mehr Infos hier:http://bit.ly/1s4rp3t

 


Verschiedene Attacken

Zuerst attackierte Oss und dann Van Avermaet am letzten Anstieg, dem Côte de Boufflers. Nur Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling) konnte Van Avermaet folgen und die beiden konnten sich 5,5 Kilomter vor dem Finale etwa fünf Sekunden absetzen. Aber obwohl sich Oss bemühte, dass sich die Ausreisser absetzen konnten, wurde das Duo auf dem letzten Kilometer gestellt. "Es war schade, dass Tejay gestürzt ist", sagte Van Avermaet. "Wir mussten etwas warten, um zu entscheiden, was wir tun: stoppen oder weiter fahren. Ich hoffe, es ist nicht zu schwer für ihn und dass er in den Bergen eine gute Leistung zeigen kann."

Teamarbeit war gefragt

Van Garderen erhielt Unterstützung von mehreren Teamkollegen, um nach dem Sturz wieder den Anschluss zu finden. Peter Velits gab seine BMC Teammachine SLR01 an van Garderen weiter, während die Teamkollegen Amaël Moinard, Michael Schär und Peter Stetina für ihn fuhren, damit er wieder nach vorne kam. BMC Racing Team Sportdirektor Max Sciandri sagte, dass die Entscheidung gefällt wurde, Oss und Van Avermaet vorne im Rennen zu halten. "Ich wusste, dass es vielleicht nicht gut kommen würde, aber in dem Moment ist es schwierig über Funk zu diskutieren und ein Rennen zu stoppen, das in vollem Gang ist. Wir hatten mit Greg eine gute Chance und die anderen Jungs haben für Tejay gearbeitet", erklärte Sciandri.

Burghardt startete und kam ins Ziel

Matteo Trentin (Omega Pharma-Quick Step) gewann die Etappe vor Sagan. Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) behielt die Gesamtführung. Van Garderen liegt auf dem 18. Gesamtrnag mit einem Rückstand von 3:14 Minuten. Das Rennen geht am Samstag in die Berge. "Der Zeitverlust ist nicht so schlimm wie der Sturz selbst", sagte van Garderen. "Man muss auf Kurs bleiben und weiter kämpfen. Es war definitiv kein guter Tag für das Team. Wir fuhren für Atapuma und hielten ihn aus dem Wind. Ich hoffe, er ist okay." Marcus Burghardt vom BMC Racing Team, dessen Start nach einer Schulterverletzung aufgrund eines Sturzes am Donnerstag in Frage stand, konnte das Rennen in Angriff nehmen und kam ins Ziel. Acht Fahrer des BMC Racing Teams sind noch bei der Rundfahrt dabei.


Hören Sie mehr Kommentare von Burghardt, Sciandri, van Garderen und Velits auf der BMC Racing Team Special Tour de France Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.

Sehen sie "Behind-the-Scenes" Videos auf dem BMC Racing Team YouTube Kanal.