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Start und Ziel befand sich vor dem Kolosseum. (©BMC/Graham Watson.)
Start und Ziel befand sich vor dem Kolosseum. (©BMC/Graham Watson.)

Gilbert Achter bei Roma Maxima

9. mars 2014

Philippe Gilbert vom BMC Racing Team wurde bei Roma Maxima am Sonntag Achter. Ein Massensprint hätte den Solosieg von Alejandro Valverde (Movistar Team) beinahe vereitelt.



Der Kurs:
Start und Ziel erfolgten vor dem Kolosseum in Rom. Der 195 Kilometer lange Kurs war in drei Sektionen mit signifikanten Anstiegen geteilt. Diese folgten in den letzten zwei Dritteln des Rennens.

Die Fluchtgruppe des Tages:
Sieben Fahrer entkamen dem Peloton auf den ersten 15 Kilometern und fuhren mehr als sechs Minuten Vorsprung heraus. Dann sammelte das Feld die Ausreisser der Reihe nach auf, als es auf den Anstieg nach Campi di Annibale ging - etwa 40 Kilometer vor dem Ziel.

Der entscheidende Moment:
Attacken der Movistar Team Fahrer Nairo Quintana und Valverde animierten das Rennen 38 Kilometer vor dem Ziel am Anstieg auf Campi di Annibale. Auf dem Gipfel setzten sich Valverde und Domenico Pozzovivo (Ag2r La Mondiale) ab. Ben Hermans vom BMC Racing Team führte die Verfolgung an. Dann formierten sich 15 Fahrer zu einer Verfolgergruppe. Aber das Feld holte sie auf den letzten fünf Kilometern wieder ein.

Im Finale:
Valverde und Pozzovivo bauten ihren Vorsprung auf etwa 30 Sekunden auf die erste Verfolgergruppe mit Hermans aus. Sie lagen eine Minute vor dem Feld. Aber das Peloton verminderte nie das Tempo und holte Hermans' Gruppe ein. Dann attackierte Samuel Sánchez vom BMC Racing Team auf den letzten zwei Kilometern. Aber der Olympiasieger im Strassenbewerb wurde ebenso gestellt wie Pozzovivo - just vor dem Ziel.

Das Podium:
Valverde konnte seinen Sieg geniessen, er überquerte die Ziellinie eine Sekunde vor dem Zweitplatzierten Davide Appollonio (Ag2r La Mondiale) und dem Dritten, Sonny Colbrelli (Bardiani-CSF). Gilbert klassierte sich in den Top-10, Yannick Eijssen (20.) und Dominik Nerz (24.) vom BMC Racing Team waren ebenso in der ersten Gruppe, die eine Sekunde hinter Valverde ins Ziel kam. Hermans (49.) und Sánchez (50.) lagen weitere 12 Sekunden zurück.

Was Sportdirektor Fabio Baldato sagte:
"Phil hatte ein Problem, weil jemand ein Kleidungsstück in seinen Werfer brachte und das blockierte bei der Abfahrt alles. Er musste stehenbleiben und warten sowie sein Bike tauschen und kam dann wieder zurück. Wir hatten Ben vorne und die Jungs haben auf Phil gewartet. Sie kamen sieben oder acht Kilometer vor dem Finale wieder zurück, aber es war zu spät, um noch etwas zu organisieren.

Was Gilbert sagte:
"Wir waren 20 Sekunden hinter der Hauptgruppe - etwa 15 Kilometer vor dem Finale, aber es ging schon los und wir mussten zwischen den Autos fahren. Es war sehr, sehr gefährlich. Ich hoffe, dass ich das nie mehr erlebe, es war eine sehr unangenehme Situation."

Was Hermans sagte:
"Am letzten Anstieg attackierten Quintana und Valverde. Ich habe versucht, bei ihnen zu bleiben, weil ich dachte, Samuel und Phil würden warten. Plötzlich war in vorne in einer Gruppe mit etwa 15 Fahrern. Der letzte Kilometer war zu steil und Valverde setzte sich ab und hatte Pozzovivo dabei. Ich war am Gipfel etwa 100 Meter hinter ihnen, aber ich konnte den Abstand nicht schliessen und musste sie ziehen lassen. In unserer Gruppe haben wir gut zusammen gearbeitet. Aber dann kamen die Teamautos von hinten auf den breiten Strassen und alle wollten zu den Autos, um mit ihren Sportlichen Leitern zu sprechen. Daher haben sie uns wieder eingeholt."

Hören Sie mehr Kommentare von Baldato und Hermans auf der BMC Racing Team Audio Line.


http://bit.ly/Vg94Oh