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François Bailly-Maître (copyright: www.reuiller.com)
François Bailly-Maître (copyright: www.reuiller.com)

François Bailly-Maître knackt die top 5 der EWS in Schottland

1. Juni 2014

Enduro World Series - Tweed Valley, Scotland

Wer dachte die erste Runde der Endruo World Series (EWS) in Chile sei technisch äusserst anspruchsvoll gewesen, hatte nicht mit den Trails in Schottland gerechnet. Aaron Bradford beendete die zwei Tage im Tweed Valley auf dem 24. Rang während Kerstin Kögler bei ihrem EWS-Debut auf den 17. Rang fuhr.

Am ersten Tag waren 4 Stages um Innerleithen zu bewältigen. Die Fahrer sagten schon im Vorfeld, dass die Trails etwas furchteinflössend seien. Man musste sich vor den vielen Bäumen in acht nehmen und sich gleichzeitig auf die Ideallinie konzentrieren. Kein leichtes Unterfangen. François erwischte einen guten ersten Tag, trotz eines kleinen Sturzes. Aaron Bradford musste kurz vom Bike um seinen Wechsler zu richten, was ihn einige Plätze zurückwarf. "Es war recht schwierig sich an die Dunkelheit im Wald zu gewöhnen. Zeitweise fuhr ich blind aber mir haben diese Abschnitte im Unterholz trotzdem sehr gefallen", so Bradford, der nach dem ersten Tag auf dem 24. Rang lag.

Die Stages im Teed Valley sind mitunter die schwierigsten der EWS. Das musste auch Bailly-Maître feststellen, als wegen einer kleinen Unachtsamkeit sein Vorderrad wegrutschte und er kurz vom Rad musste. Er beendete die ersten vier Stages auf dem hervorragenden 3. Zwischenrang. Kögler, die in Schottland ihr erstes EWS gefahren ist, lag nach dem ersten Tag auf dem 18. Rang. "Die Zeiten zwischen den Stages waren echt knapp bemessen", stellte Kögler fest.

Die Sonne trocknete die Trails auch am zweiten Tag weiter ab. Die vier Stages brachten die Fahrer in den Glentress Forest. Speziell die 4. Stage brachte die Lungen und Beine zum explodieren. François Bailly-Maître beendete den Tag nur 18 Sekunden hinter dem 3. Rang auf Position 5 - sein bisher bestes Resultat in der EWS. Sowohl Kerstin Kögler als auch Aaron Bradford waren zufrieden mit ihren Leistungen. Das Team freut sich nun auf die 3. Runde der EWS in knapp zwei Wochen im Französischen Valloire.


1. Nico Lau 43:10.53
2. Justin Leov 43:21.95
3. Joe Barnes 43:24.81
4. Florian Nicolai 43:38.24
5. François Bailly-Maître 43:42.65
...
24. Aaron Bradford 45:21.25

1. Tracy Moseley 49:01.07
2. Anne Caroline Chausson 49:46.98
3. Cecile Ravanel 50:13.60
4. Anneke Beerten 51:47.70
5. Ines Thoma 53:36.75
...
17. Kerstin Kögler 58:00.61


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