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Steve Morabito - hier kühlt er sich nach dem Rennen ab - belegte bei der zweiten Bergankunft Rang 13. (BMC Racing Team photo.)
Steve Morabito - hier kühlt er sich nach dem Rennen ab - belegte bei der zweiten Bergankunft Rang 13. (BMC Racing Team photo.)

Vuelta a España, 4. Etappe: Morabito verbessert sich um zwei Plätze

21. August 2012

Steve Morabito vom BMC Racing Team kletterte in der Gesamtwertung der Vuelta a España um zwei Plätze nach vorne und liegt nun auf dem 14. Gesamtrang. Ein Sturz teilte das Feld, sodass Alejandro Valverde (Movistar Team) seine Führung abgeben musste.

Chaos nach Sturz
Der Massensturz ereignete sich 38 Kilometer vor dem Ziel der 160,6 Kilometer langen Etappe. Das Peloton kämpfte mit starkem Seitenwind. Steve Morabito sagte, dass er zum Glück auf der anderen Seite der Strasse gewesen war, als 15 Fahrer zu Boden gingen. "Ich war auf der rechten Seite und habe schon befürchtet, dass etwas passieren würde. Ich sah, wie Sky kam und Brent Bookwalter anschrie, dass er auch nach vorne fahren solle. Ich war etwa auf Position 20, am Hinterrad all unserer Klassiker-Jungs." Brent Bookwalter beschrieb, dass die Situation plötzlich sehr hektisch wurde. "Alle fuhren irgendwie, wie sie wollten. Sky gab Gas und andere warteten auf den belgischen Kreisel, das funktionierte aber nicht. Sky wollte keine Hilfe. Wir wollten Steve aus dem Wind heraus halten und zusammen bleiben." Keiner der BMC Racing Team Fahrer war in einen Sturz verwickelt.

Grossartige Teamarbeit

Während die Etappe von zwei Fahrern aus einer vorherigen Fünfergruppe, die einen Vorsprung von bis zu 13 Minuten herausgefahren hatte, geprägt war, kämpfte sich Steve Morabito die Kehren des letzten Anstieges hoch. Er versuchte, in einer Gruppe mit dem neuen Führenden Joaquin Rodriguez (Katusha Team) zu bleiben. "Meine Teamkollegen haben einen unglaublichen Job gemacht. Sie haben mich bei dem heissen Wetter mit Flaschen versorgt und haben mich am Beginn des Anstiegs in eine gute Position gebracht. Zuerst habe ich mich allerdings blockiert gefühlt", sagte er. "Aber dann lief es besser. Ich mag es nicht, wenn es viele Attacken gibt." Er belegte den 13. Rang mit einem Rückstand von 64 Sekunden hinter Etappensieger Simon Clarke (Orica-GreenEDGE). Damit machte der Schweizer neun Sekunden gut und liegt 53 Sekunden hinter dem Führenden. Das Rundstreckenrennen über 168 Kilometer am Mittwoch ist das erste dieser Art bei einer grossen Landesrundfahrt.