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Philippe Gilbert litt wie alle im Feld unter den extremen Wetterbedingungen.(©BMC/Tim De Waele.)
Philippe Gilbert litt wie alle im Feld unter den extremen Wetterbedingungen.(©BMC/Tim De Waele.)

Vuelta a España, 14. Etappe: Herausforderungen zu meistern

7. September 2013

Bei regnerischen und kalten Bedingungen fuhr der amtierende Strassen-Weltmeister Philippe Gilbert auf der bergigen Vuelta-Etappe am Samstag mehr als die Hälfte des Rennens in einer Fluchtgruppe. Teamkollege Dominik Nerz verbesserte sich vom 17. auf den 13. Gesamtrang.

 



"Ein furchtbarer Tag"
Nerz, der 21. wurde, nannte die 155,7 Kilometer lange Etappe einen "furchtbaren Tag" und meinte, dass er normalerweise bei so schlechtem Wetter nicht gut fahre. "In den letzten Tagen hatten wir mehr oder weniger an die die 30 Grad, aber heute gab es nur zehn Grad und Dauerregen. Es war nicht nur für den Körper hart, sondern auch für den Kopf. Am Ende freute ich mich aber sehr, dass ich mich wieder in der Gesamtwertung verbessern konnte", so der Deutsche. Gilbert wurde 15. mit einem Rückstand von 6:14 Minuten auf Solosieger Daniele Ratto (Cannondale Pro Cycling), den einzigen Fahrer, der aus einer ursprünglichen Fluchtgruppe ins Ziel gekommen war. "Phil hat sehr unter der Kälte gelitten", sagte Assistant Director Noel Dejonckheere, der hinter der Fluchtgruppe im strömenden Regen gefahren war. Es gab Blitz und Donner zwischen den Bergpässen. Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) behielt die Gesamtführung mit einem Vorsprung von 3:53 Minuten auf den Zweitplatzierten. Nerz liegt 11:40 Minuten zurück. Am Sonntag folgt eine weitere schwere Bergetappe. BMC Racing Team Assistant Director Yvon Ledanois zeigte sich stolz über die Leisungen des Teams. "Heute war ein sehr, sehr schwieriger Tag. Ich kann mich selbst an solche Tage in meiner aktiven Radkarriere erinnern. Für Philippe war es kein schlechtes Resultat. Es war nicht möglich, über eine Strategie mit ihm oder sonst jemandem zu sprechen. Die Fahrer waren zu 100 Prozent darauf konzentriert, das Ziel zu erreichen. Leider wird es morgen ähnliches Wetter geben."