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Amaël Moinard war in einer vierköpfigen Fluchtgruppe mit dabei, die erst auf den letzten, zwei Kilometer langen Anstieg gestellt wurde. (©BMC/Tim de Waele.)
Amaël Moinard war in einer vierköpfigen Fluchtgruppe mit dabei, die erst auf den letzten, zwei Kilometer langen Anstieg gestellt wurde. (©BMC/Tim de Waele.)

Vuelta a España, 12. Etappe: Moinard in der Fluchtgruppe, Morabito stürzt

30. August 2012

Philippe Gilbert war der best platzierte BMC Racing Team Fahrer am Gipfel des Mirador de Ézaro. Die Profis mussten am Donnerstag auf der 12. Etappe der Vuelta a España über 190,5 Kilometer einen kurzen, aber sehr steilen Anstieg bewältigen. Amaël Moinard war in der Fluchtgruppe mit dabei, Steve Morabito verzeichnete einen Sturz.



Morabito nun auf 21. Gesamtrang
Amaël Moinard und drei weitere Fahrer fuhren einen Vorsprung von bis zu sieben Minuten heraus. Am Beginn des Anstiegs wurden sie auf den ersten Kehren des zwei Kilometer langen Anstiegs gestellt. Die Steigung betrug teilweise bis zu 30 Prozent. "Es brauchte eine Weile, bis ich den Attacken folgen konnte, weil die anderen Jungs in jedem Bereich so einen guten Job gemacht haben", beschrieb Moinard. Philippe Gilbert belegte Rang 25, er war 57 Sekunden hinter dem Etappensieger und Gesamtführenden Joaquin Rodriguez (Katusha Team). Steve Morabito, der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams mit Rang 21 in der Gesamtwertung, wurde 35. Er kam mit einem Rückstand von 1:18 Minuten über die Ziellinie und liegt nun insgesamt 8:40 Minuten zurück.

Morabito mit Sturz

Der Schweizer kam 35 Kilometer vor dem Ziel zu Sturz. „Ich war vorne mit Alessandro (Ballan). Dann kam ein Kreisverkehr und der Fahrer vor uns touchierte den Randstein. Sein Bike flog auf mich zu und ich konnte einen Sturz leider nicht vermeiden. Ich kam auf meiner rechten Schulter auf. Meine Teamkollegen Klaas Lodewyck und Steve Cummings haben auf mich gewartet, aber es brauchte lange, bis ich den Anschluss wieder fand. Am letzten Anstieg hatte ich Probleme, mich am Lenker zu halten. Es war kein guter Tag“, bedauerte der Schweizer. Brent Bookwalter sagte, dass für ihn der letzte Berg nicht das Härteste an der Etappe gewesen sei. "Die 188 Kilometer zuvor waren viel härter. Es war ein langer Kampf, um in dei Fluchtgruppe zu kommen."