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Dominik Nerz (hier auf der vierten Etappe) verbuchte sein bestes Resultat bei der Vuelta a España am Montag. (©BMC/Tim De Waele.)
Dominik Nerz (hier auf der vierten Etappe) verbuchte sein bestes Resultat bei der Vuelta a España am Montag. (©BMC/Tim De Waele.)

Vuelta a España, 10. Etappe: Nerz' bestes Finale

2. September 2013

Dominik Nerz vom BMC Racing Team fuhr im bisher härtesten Finale bei der Vuelta a España auf den 15. Rang. Teamkollege Ivan Santaromita fiel aus den Top-Ten in der Gesamtwertung. Er kam mehr als drei Minuten hinter dem Solo-Etappensieger und dem neuen Führenden Chris Horner (RadioShack Leopard) ins Ziel.



Aktiv in Fluchtgruppen
Santaromita hatte sich während der 186,8 Kilometer langen Etappe nicht gut gefühlt. Das Finale führte auf einen 15,8 Kilometer langen und schmalen Anstieg auf den Alto de Hazallanas. "Heute war kein guter Tag für mich. Ich habe mich nicht gut gefühlt", sagte der italienische Strassenmeister. "Meine Form ist gut, aber es kann immer sein, dass man einen schlechten Tag hat. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Es kommen noch Etappen, die mir liegen." Santaromita liegt auf Rang 13 mit einem Rückstand von 4:35 Minuten hinter Horner. Nerz kletterte mit seiner besten Platzierung während den zehn Etappen in die Top-20. "Dominik war heute und gestern sehr stark. In der kommenden und in der letzten Woche wird er es mit einem Etappensieg versuchen", sagte BMC Racing Team Assistant Director Yvon Ledanois. Am Tag vor dem ersten Ruhetag im dreiwöchigen Etappenrennen zeigte sich das BMC Racing Team aktiv in Fluchtgruppen mit Martin Kohler, Yannick Eijssen und Nerz. Kohler war in der erfolgreichsten mit dabei. Seine Gruppe führte mit einem Vorsprung von fast sechs Minuten, am vorletzten Anstieg wurden sie von einer Verfolgergruppe mit Nerz und Santaromita gestellt. "Es war ein verrückter Start", resümierte der ehemalige Schweizer Strassenmeister. "Es gab viel Wind, ging auf und ab und es gab zudem Gegenwind. Es war fast so, als ob heute alle in eine Gruppe wollten."