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Greg Van Avermaet (vorne) war Teil jener Gruppe, die ein Quartett gegen Ende des Rennens verfolgten. (©BMC/Graham Watson.)
Greg Van Avermaet (vorne) war Teil jener Gruppe, die ein Quartett gegen Ende des Rennens verfolgten. (©BMC/Graham Watson.)

Van Avermaet Zehnter bei E3 Prijs Vlaanderen-Harelbeke

28. März 2014

Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team wurde am Freitag bei E3 Prijs Vlaanderen-Harelbeke Zehnter und verbuchte damit sein bestes Resultat seit einem dritten Platz im Jahr 2008.



Der Kurs:
Der 212,2 Kilometer lange Kurs führte über bekannte Kopfsteinpflaster-Anstiege in Nord-Belgien. Es ging über den Eikenberg, den Paterberg und den Oude Kwaremont.

Die Gruppe des Tages:
Noch bevor 40 Rennkilometer absolviert waren, setzten sich Jérôme Cousin (Team Europcar), Maxime Daniel (AG2R La Mondiale), Laurens de Vreese (Wanty-Groupe Gobert), Florian Senechal (Cofidis, Solutions Crédits) und Jay Thomson (MTN-Qhubeka) ab. Sie holten einen Vorsprung von mehr als sechs Minuten heraus. Das Quintett wurde 33 Kilometer vor dem Ziel, kurz vor dem Kwaremont, gestellt.

Die Entscheidung:
Geraint Thomas (Team Sky) attackierte am Kwaremont und erzwang damit eine Selektion. Weniger als zehn Fahrer waren noch dabei. Der nächste Berg, der Karnemelkbeekstraat, teilte die Gruppe in vier Fahrer: Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling), Thomas sowie die Omega Pharma-Quick Step Teamkollegen Niki Terpstra und Stijn Vandenbergh. Das Quartett arbeitete zusammen und baute den Vorsprung 14 Kilometer vor dem Ziel auf 53 Sekunden aus. 10 Kilometer vor dem Ziel lagen sie noch 35 Sekunden vorne und diesen Vorsprung hielten sie.

Das Finale:
Sagan setzte sich überlegen gegen Terpstra, Thomas und Vandenbergh durch und feierte einen Sieg. Mehr als eine Minute später kamen die Verfolger ins Ziel. Mit dabei auch Van Avermaet, der seine dritte Top-10-Platzierung der Saison verbuchte.

Was Van Avermaet sagte:
"Es lief ziemlich gut. Am Kwaremont habe ich jedoch den Kontakt zu den ersten Fahrern verloren. Ich war dort mit Sagan und Vandenbergh. Sie fielen zunächst zurück und ich blieb bei ihnen. Aber am Gipfel schloss Sagan zu ihnen auf. Ich habe versucht, Tempo zu machen und in dem Moment attackierte Vandenbergh von hinten. Dann waren sie weg. Wir sind schnell gefahren, um sie wieder einzuholen, vor allem Stijn Devolder und Dries Devenyns. Am nächste Anstieg habe ich mit den Leadern wieder versucht, die Lücke zu schliessen. Aber dann auf den breiten Strassen haben wir wieder zeit verloren, leider. Aber ich fühle mich gut und bin immer vorne gefahren. Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich denke, es hätte heute besser laufen können. Andererseits bin ich happy, dass ich den besseren Fahrern folgen konnte."

Was Sportdirektor Max Sciandri sagte:
"Greg war wieder präsent. Nur am Kwaremont hat es knapp nicht gereicht. Das Team hat ihn gut platziert und er war unser Leader und hat immerhin einen Top-Ten-Rang geholt. Das ist ziemlich gut. Einige der anderen Jungs waren auch wirklich gut. Silvan Dillier hat einen guten Job gemacht. Manuel Quinziato und Michi Schär haben sich ebenso gut präsentiert, aber er war gerade vor dem Kwaremont in einen Sturz verwickelt und dann war es vorbei."

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Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.