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BMC Racing Team's Sebastian Lander (links) und Danilo Wyss fuhren vorne im Feld mit, damit sie möglichen Gefahren aus dem Wege gehen konnten. (©BMC/Graham Watson.)
BMC Racing Team's Sebastian Lander (links) und Danilo Wyss fuhren vorne im Feld mit, damit sie möglichen Gefahren aus dem Wege gehen konnten. (©BMC/Graham Watson.)

Tour of Qatar, 5. Etappe: Schadlos im Hauptfeld

13. Februar 2014

Das BMC Racing Team hielt sich sicher und schadlos im Hauptfeld auf. Starke Windböen sorgten auf der Donnerstag-Etappe der Tour of Qatar für einige nervöse Momente.

Frühe Attacken neutralisiert
Der Wind spielte erneut einen wichtigen Faktor, dieses Mal auf der 159 Kilometer langen Etappe von Al Zubara Fort nach Madinat Al Shamal. Das Team Omega Pharma-Quick Step vom Gesamtführenden Niki Terpstra hielt sich wachsam an der Spitze des Rennens und unterband mehrere frühe Attacken mit Beteiligung des BMC Racing Team.

Fluchtgruppe gestellt
Vier Fahrern – Stijn Devolder (Trek Factory Racing), Patrick Gretsch (Ag2r La Mondiale), Vladimir Isaychev (Katusha Team) und Daniel Schorn (Team NetApp-Endura) – gelang es, einen Vorsprung von beinahe sieben Minuten herauszufahren. Allerdings forcierten die Teams mit Ambitionen im Schlusssprint das Tempo, so dass die Ausreisser noch gestellt wurden.

Das Podium
André Greipel (Lotto Belisol) setzte sich vor Aidis Kruopis (Orica-GreenEDGE) und Theo Bos (Belkin Pro Cycling Team) durch und errang den Tagessieg. In der Gesamtwertung führt weiterhin Terpstra mit 17 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step).

Der frühere Dänische Landesmeister auf der Strasse, Sebastian Lander, war der erste Fahrer des BMC Racing Teams, der die Ziellinie überquerte. Zehn Sekunden hinter dem Tagessieger belegte er den 41. Rang. In der Gesamtwertung blieb Philippe Gilbert bestklassierter Fahrer des BMC Racing Team. Er rangiert an 13. Stelle mit einem Rückstand von 1:33 Minuten.

Marcus Burghardt: Wir machten es besser
«Rückblickend auf die 2. Etappe waren wir zu weit weg von der Spitze. Das brachte uns bei Seitenwind in eine schlechte Position. Heute haben wir das besser gemacht. Wir waren vorne im Feld präsent und gut positioniert. Morgen wird der Wind voraussichtlich weniger stark sein. Normalerweise wird auf dem Rundkurs nicht allzu viel passieren. Vielleicht wird es eine Fluchtgruppe geben, welche von den Sprinter-Teams aber sicherlich gestellt wird.»

Stimme von Sport Director Valerio Piva
«Das Rennen war gleich zu Beginn sehr nervös geführt. Wir waren aber alle bereit, hielten uns an der Spitze auf und versuchten bei Fluchtversuchen aktiv mitzuwirken. Aber es war klar, dass Omega Pharma-Quick Step nur Fahrer kleiner Teams gewähren liess, die zudem im Gesamtklassement keine Gefahr darstellten. Zudem arbeiteten die Sprinterteams wie Lotto und FDJ gut zusammen und schlossen die Lücke zu der Ausreissergruppe. Unsere Fahrer waren bei Seitenwind immer gut positioniert. Ohne einen ausgewiesenen Sprinter konnten wir aber heute im Final nicht entscheidend eingreifen.»

Vorschau:
Die Schlussetappe morgen, Freitag, beginnt im Sealine Beach Resort und führt weiter nördlich der Küste entlang nach Doha Corniche, wo das Feld neun Runden à ungefähr sechs Kilometer zu absolvieren hat, um nach 113,5 Kilometern den Tagessieger auszumachen.

Hier finden Sie Fotos vom Rennen.

Hören Sie die kompletten Kommentarte von Burghardt und Piva auf der BMC Racing Team Audio Line.