Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
Deutschland, Deutsch

team news

Peter Stetina (links) vom BMC Racing Team wurde bei der Bergankunft Zweiter. (©BMC/Graham Watson.)
Peter Stetina (links) vom BMC Racing Team wurde bei der Bergankunft Zweiter. (©BMC/Graham Watson.)

Tour de San Luis, 2. Etappe: Stetina Zweiter, Atapuma Vierter

21. Januar 2014

Peter Stetina vom BMC Racing Team fuhr am Dienstag bei der Tour de San Luis auf Rang zwei hinter Julian Arredondo (Trek Factory Racing). Teamkollege Darwin Atapuma wurde bei der ersten von drei Bergankünften Vierter.



Tempo hoch gehalten
Stetina attackierte auf den letzten der insgesamt 170,6 zu absolvierenden Kilometern. Das Feld hatte gerade alle Fahrer einer ehemals fünfköpfigen Fluchtgruppe gestellt. "Es gab starken Gegenwind am Anstieg. Ich habe Darwin angeschaut und gesehen, dass er sich gut fühlt. Daher habe ich beschlossen, als Erster zu attackieren. Ich dachte, entweder komme ich weg oder er fährt mit. Alle hatten bei dem Wind am Anstieg zu kämpfen", beschrieb Stetina. Aber nur Arredondo folgte, auf den letzten Metern wurde hart gekämpft. Stetina begann als Erster zu sprinten, kurz vor der Ziellinie wurde er überholt. "Er (Arredondo) war nicht daran interessiert, mitzuarbeiten. Es war ein taktischer Zug. Ich wollte das Tempo hoch halten, damit sie uns nicht von hinten einholten." Nairo Quintana (Movistar Team) und Atampuma kamen drei Sekunden später ins Ziel. Der Sieger der ersten Etappe, Philip Gaimon (Garmin-Sharp), behielt die Gesamtführung mit einem Vorsprung von 1:47 Minuten vor Marc de Maar (UnitedHealthcare Pro Cycling Team). Stetina arbeitete sich auf den vierten Gesamtrang vor (+4:16).

Stewart: "Eine grossartige Fahrt"
Atapuma, der wie Stetina ein Neuzugang beim BMC Racing Team ist, freute sich über die Attacke seines Teamkollegen. "Es lief nach dem am Morgen mit unserem Sportdirektor besprochenen Plan. Es ist zwar schade, dass Peter die Etappe nicht gewinnen konnte, weil er wirklich hart dafür gearbeitet hat. Andererseits sind wir auf einem guten Weg, gute Resultate einzufahren." Die Mannschaft habe sich in den Dienst von Atapuma gestellt, erklärte BMC Racing Team Sport Director Jackson Stewart. "Aber die Jungs konnten etwas versuchen und das hat Stetina gemacht. Es ist nur nicht ganz aufgegangen. Es war eine grossartige Fahrt, aber ich denke, er ärgert sich, dass er für den Sieger gearbeitet hat, indem er ihn bis zur Ziellinie gezogen hat." Das Team blickt bereits auf die Etappe am Mittwoch über 175,8 Kilometer, die ebenso mit einer - nicht ganz so harten - Bergankunft endet. "Darwin bleibt der Kapitän. Er hat gezeigt, dass er an den längeren Anstiegen von fünf bis zehn Kilometer besser klettert. Aber zwei Asse im Ärmel zu haben ist immer die bessere Option", so Stewart.

Hören Sie mehr Kommentare von Stetina und Stewart auf der BMC Racing Team Audio Line.

Hier gibt's Fotos vom Rennen.