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Thor Hushovds achter Rang im ersten Rennen des Jahres 2013 folgt sechs Monate nach seinem letzten Renneinsatz in der Saison 2012. (©BMC/Tim de Waele.)
Thor Hushovds achter Rang im ersten Rennen des Jahres 2013 folgt sechs Monate nach seinem letzten Renneinsatz in der Saison 2012. (©BMC/Tim de Waele.)

Tour de San Luis, 1. Etappe: Hushovd Achter

21. Januar 2013

Bei seinem ersten Renneinsatz seit Juli 2012 belegte Thor Hushovd vom BMC Racing Team beim Auftakt der Tour de San Luis am Montag in Argentinien den achten Rang.



Hushovd: "Ich bin zurück"
Am Ende der 164 Kilometer langen Etappe habe er gar nicht mehr an das letzte Jahr gedacht, sagte Thor Hushovd. Damals setzte ihn ein Virus und eine Muskelentzündung ausser Gefecht. Dadurch verpasste er zahlreiche Rennen und musste die Saison am Ende vorzeitig - vor den Olympischen Spielen - beenden. "Ich dachte im Rennen nur an das 'Jetzt' und an den Kampf mit den Sprintern. Es war zwar aufgrund des Rückenwindes und der flachen Strasse nicht die Art von Sprint, die ich mag, aber ich bin zurück und bin nicht so weit weg von der Spitze", freute sich der Norweger. Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) gewann den Massensprint, nachdem die Fluchtgruppe des Tages acht Kilometer vor Schluss gestellt wurde. Wertvolle Helfer in der Sprintvorbereitung waren Daniel Oss und Manuel Quinziato. Thor Hushovd meinte, dass ihm das Finale am Dienstag vielleicht besser liegen werde. "Es geht leicht bergab und ich kann meine Kraft effektiv einsetzen und brauche dennoch nicht soviel Endgeschwindigkeit. Denn das fehlt im Moment noch ein bisschen."

Kapitäne gut beschützt

Das Ziel, Mathias Frank und Tejay van Garderen zu beschützen, sei erreicht worden, resümierte John Lelangue, Sportdirektor des BMC Racing Teams. Die beiden sind die Hoffnungen der Mannschaft in Bezug auf das Gesamtklassement. "Ich habe unsere Jungs heute nicht gesehen, ausser ich hatte sie gerade aus dem Auto verpflegt. Ich bin happy mit diesem ersten Rennen", betonte der Belgier. Thor Hushovds Top-Ten Platz war für die Position des Teamautos im Karavan auf der 171 Kilometer langen Etappe am Dienstag sehr hilfreich. "Für morgen oder den darauf folgenden Tag war es wichtig, weil es ziemlich warm ist und wir nur ein Auto im Rennen mit dabei haben", sagte John Lelangue.