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Tejay van Garderen stand ein weiteres Mal als bester Jungprofi auf dem Podium. (©Sirotti.)
Tejay van Garderen stand ein weiteres Mal als bester Jungprofi auf dem Podium. (©Sirotti.)

Tour de France, 18. Etappe: Blick voraus auf das Zeitfahren

20. Juli 2012

Cadel Evans und Tejay van Garderen, die beiden Fahrer des BMC Racing Teams in den Top Ten der Gesamtwertung der Tour de France, kamen sicher mit dem Feld ins Ziel. Die Etappe am Freitag vor dem Zeitfahren wurde von viel Regen begleitet.



Einfache Strategie für Zeitfahren
Tejay van Garderen und Cadel Evans bleiben auf dem fünften bzw. sechsten Gesamtrang. Nach der 222,5 Kilometer langen Etappe, die Weltmeister Mark Cavendish im Sprint gewann, gab es keine Veränderung in der Gesamtwertung. Vor dem 53,5 Kilometer langen Zeitfahren am Samstag liegt Tejay van Garderen 8:30 Minuten hinter dem Gesamtführenden Bradley Wiggins (Sky Procycling) und 2:37 Minuten hinter dem Viertplatzierten Jurgen Van Den Broeck (Lotto-Belisol Team). Der Träger des Weissen Trikots sagte, dass seine Strategie für das Zeitfahren einfach sei. "Ich fahre mich komplett leer und werde sehen, was dabei heraus kommt. Letztes Mal ist es gut gelaufen, vielleicht geht es morgen noch besser", sagte der Amerikaner. Tejay van Garderen hat im Kampf gegen die Uhr beide Male Rang vier belegt.

Evans: "Gebe alles"

Nachdem Cadel Evans auf der Etappe den 35. Rang belegt hatte, zog er ein Resümee über die Tour, bei der er auf der siebenten Etappe noch auf dem zweiten Gesamtrang lang und nach dem elften Tag auf Rang elf zurück fiel. Nach der 16. Etappe war er Siebenter und am Donnerstag verbesserte er sich um einen Platz. "An einigen entscheidenden Tagen ist es nicht nach Wunsch gelaufen und ich bin ausser Reichweite des Podiums gerutscht. Wir werden sehen, ob ich morgen noch etwas retten kann. Das wissen wir bei der ersten Zwischenzeit. Ich werde alles geben, aber selbst das ist manchmal in einem Zeitfahren bei der Tour nicht genug", sagte der australische Titelverteidiger.

Hund verursachte Sturz

Philippe Gilbert erlebte 106 Kilometer vor dem Ziel eine Schrecksekunde. Ein Hund rannte vor dem Feld über die Strasse, der belgische Meister im Strassenbewerb stürzte, genauso wie einige andere Fahrer. Der Hund war  nicht an der Leine und dürfte beim Heranfahren des Pelotons in Panik geraten sein. "Er rannte mitten ins Feld, wir konnten die Stürze nicht verhindern. Ich ärgere mich über die Besitzer, es ist ziemlich gefährlich, so einen grossen Hund ins Feld laufen zu lassen. Es hätte noch viel Schlimmeres passieren können. Ich habe Abschürfungen an meiner linken Schulter und am Ellbogen, aber zum Glück ist nichts gebrochen. Das ist im Hinblick auf die Olympischen Spiele das Wichtigste, darüber bin ich froh", sagte Philippe Gilbert.

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans (Englisch), Philippe Gilbert (Französisch) und Tejay van Garderen (Englisch) auf der BMC Racing Team Tour de France AudioLine:
www.bmcracingteam.com/grand-tours/tour-de-france/audio/