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Cadel Evans (Mitte) and Tejay van Garderen (links) sind beide in den Top-Ten der Gesamtwertung. (©BMC/Tim de Waele.)
Cadel Evans (Mitte) and Tejay van Garderen (links) sind beide in den Top-Ten der Gesamtwertung. (©BMC/Tim de Waele.)

Tour de France, 12. Etappe: Längster Tag war nicht einfach

13. Juli 2012

Cadel Evans und das BMC Racing Team hatten gehofft, sich am Freitag bei der Tour de France etwas erholen zu können. Aber ein schneller Start und zwei harte Anstiege auf den ersten 80 der insgesamt 226 Kilometer brachten diese Pläne durcheinander, wie der Titelverteidiger erzählte.

"Ungewöhnliche Etappe"
"Manchmal bedeutet ein langer Tag, dass das Feld es etwas gemütlicher nimmt. So war es heute aber keineswegs", sagte Cadel Evans. "Es war eine etwas ungewöhnliche Etappe mit so vielen langen und durchaus harten Anstiegen so weit vom Finale weg. Sky fährt momentan auf Defensive und sie haben ein Team für einen solchen Streckenverlauf. Das bringt viele vom Start weg ans Limit." Einen Tag, nachdem Cadel Evans um zwei Plätze in der Gesamtwertung vom zweiten auf den vierten Rang zurück rutschte, blieb der 35-Jährige im Windschatten des Führenden Bradley Wiggins (Sky Procycling), bevor er auf den neuten Rang sprintete. David Millar (Garmin-Sharp) gewann die Etappe im Zweikampf vor Jean-Christophe Peraud (Ag2r La Mondiale). Die beiden waren zuvor Teil einer fünfköpfigen Fluchtgruppe, die über 120 Kilometer vorne war. Die Gesamtwertung der Top-Ten blieb unverändert. Cadel Evans liegt weiterhin 3:19 Minuten hinter Bradley Wiggins. Cadel Evans sagte, dass er es nicht bereue, auf der Etappe am Donnerstag so früh vor dem Ziel attackiert zu haben. "Jemand musste etwas versuchen und sonst hat niemand etwas getan. So blieb es an mir. Aber Vierter im Gesamtklassement zu sein, das ist keine Position, mit der ich glücklich bin", sagte der Australier.

Van Garderen immer noch bester Jungprofi

Teamkollege Tejay van Garderen behielt seine Führung in der Wertung des besten Jungprofis und bleibt Siebenter in der Gesamtwertung. Er liegt 6:57 Minuten zurück, nachdem er auf dieser Etappe 21. wurde. Tejay van Garderen stimmte Cadel Evans zu, dass diese Etappe etwas ungewöhnlich war. "Das Peloton war die ersten 100 Kilometer geteilt. Dann ging es irgendwie so dahin. Ich glaube niemand hatte die Beine, etwas zu machen", so der Amerikaner. Tejay van Garderen sagte, dass die Schwierigkeit der Etappe am Samstag über 210,5 Kilometer das vorhergesagte Wetter sein könnte. Sie führt nur über einen kategorisierten Berg. "Es hängt aber auch vom Wind ab. Das Finale ist an der Küste, es könnte Windkanten geben, da müssen wir aufpassen. Aber wir haben ein gutes Team dafür und sie werden uns sicher gut beschützen."

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans (Englisch) und Tejay van Garderen (Englisch) auf der BMC Racing Team Tour de France AudioLine:
www.bmcracingteam.com/grand-tours/tour-de-france/audio/