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Tim Roe versuchte sein Glück mit einer Soloattacke 30 Kilometer vor dem Ziel (Foto: Sirotti).
Tim Roe versuchte sein Glück mit einer Soloattacke 30 Kilometer vor dem Ziel (Foto: Sirotti).

Santos Tour Down Under, 2. Etappe: Roes Taktik geht fast auf

19. Januar 2011

Mannum, Australia

Der Australier Tim Roe versuchte am Mittwoch auf der zweiten Etappe der Santos Tour Down Under sein Glück mit einer Solo-Attacke auf den letzten dreissig Kilometern. Den Traum des ersten Saisonsiegs für das BMC Racing Team musste er fünf Kilometer vor dem Ziel aufgeben, als er vom Feld eingeholt wurde.

Zwei Mann in der Spitzengruppe

Das BMC Racing Team präsentierte sich während des 146 Kilometer langen Rennens sehr aktiv. Tim Roe und sein Teamkollege Simon Zahner waren ab Kilometer 68 in einer sechs Mann Spitzengruppe dabei. Simon Zahner holte sich durch den Gewinn des Zwischensprints Bonussekunden, danach lancierte Tim Roe eine Attacke. Er fuhr einen Vorsprung von bis zu 1:23 Minuten heraus und lag bis zehn Kilometer vor dem Ziel noch mit 45 Sekunden Vorsprung in Führung. "Ich war mir ziemlich sicher, dass ich eingeholt werde, aber ich wollte es versuchen", beschrieb Tim Roe. "Das Wegkommen war nicht so schwierig, ich habe einfach in die Pedale getreten. Vor einiger Zeit sagte mir Cadel Evans, 'Es ist dein erstes Rennen in einem neuen Team, versuche einfach etwas. Versuch, gut für uns zu fahren." Ich habe mein Bestes gegeben. Es gibt immer eine Chance, man muss es einfach probieren.'"

Ausgezeichnete Teamarbeit
Nachdem Tim Roe eingeholt wurde, gab es einige Stürze auf den letzten vier Kilometern. Ben Swift (Sky Pro Cycling) gewann den chaotischen Sprint, Robbie McEwen (Team RadioShack) übernahm die Führung in der Gesamtwertung. Die Teamarbeit habe hervorragend funktioniert, betonte BMC Racing Team Assistant Director Sportif Michael Sayers. "Offensichtlich hat sich Roe gut gefühlt, er und Simon haben sich in der Fluchtgruppe sehr gut präsentiert. Leider kam ihm der lange und gerade Strassenverlauf nicht entgegen. Aber er hat es probiert und versucht, seine Klasse zu zeigen. Und ich denke das ist ihm gelungen. Wir alle sind stolz auf ihn."