Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
Deutschland, Deutsch

team news

Marco Pinotti wies bei der zweiten Zwischenzeit die fünftbeste Zeit auf. (©BMC/Tim de Waele.)
Marco Pinotti wies bei der zweiten Zwischenzeit die fünftbeste Zeit auf. (©BMC/Tim de Waele.)

Pinottis Schulterverletzung erfordert keine Operation

21. September 2012

Marco Pinotti muss sich keiner Operation am gebrochenen Schlüssenbein, wie zuerst angenommen, unterziehen. Das bestätigte BMC Racing Team Arzt Dr. Max Testa am Freitag.

Konservative Behandlungsmethode
Marco Pinotti brach sich am Mittwoch das Schlüsselbein auf der linken Seite, als er während der Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Valkenburg in den Niederlanden stürzte. Der Sieger des Abschlusszeitfahrens beim Giro d'Italia unterzog sich am Donnerstag weiteren Untersuchungen in einer sportmedizinischen Klinik in Herentals in Belgien. "Er wurde erneut geröngt und weitere Untersuchungen haben ergeben, dass die Verletzung auf konservative Art behandelt werden kann. Marco wird sich ausruhen und dann werden wir in zwei oder drei Wochen nochmals alles genau anschauen", erklärte Dr. Max Testa. "Das ist eine gute Nachricht, weil man eine Operation immer vermeiden will, wenn es irgendwie geht", betonte Marco Pinotti.

Fokus auf Rehabilitation
Vor seinem Sturz verbuchte Marco Pinotti bei der zweiten Zwischenzeit im 45,7 Kilometer langen Zeitfahren die fünftbeste Zeit. "Ich war auf dem Weg zu einer Medaille. Der Sturz macht mich sprachlos und ärgert mich natürlich. Ich bin aber selbst an diesem Missgeschick schuld. Ein Monat harte Teamarbeit liegt hinter uns, ich hätte das Werk nun vollenden müssen. Nun sind zwei Tage vergangen und die Enttäuschung ist gewichen. Ich fokussiere mich nun auf den Heilungsprozess, anstatt mich in negativen Gedanken zu verlieren", so Marco Pinotti. Ursprünglich hätte der Italiener eine Teilnahme in der Lombardei und bei der Tour of China sowie im Zeitfahren "Chrono des Nations" geplant gehabt.