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Das BMC Racing Team führte Tejay van Garderen im Weissen Trikot sicher durch die Etappe. (©BMC/Tim de Waele.)
Das BMC Racing Team führte Tejay van Garderen im Weissen Trikot sicher durch die Etappe. (©BMC/Tim de Waele.)

Paris-Nizza, 4. Etappe: Phinney gibt auf

7. März 2012

Rodez, France

Tejay van Garderen kam am Mittwoch bei Paris-Nizza mit der Führungsgruppe ins Ziel. Er bleibt weiterhin auf Rang drei, während das BMC Racing Team auf Taylor Phinney verzichten muss. Er leidet an Magenproblemen.

Herausfordernde Etappe am Donnerstag
Die 178 Kilometer lange Etappe schaute zunächst einfach aus, sei aber im Verlauf des Tages immer härter geworden, beschrieb esTejay van Garderen. "Vor allem im Finale war es hektisch. Heute wäre ein perfekter Tag für eine Fluchtgruppe gewesen. Dann hätten sich jene, die sich auf die Gesamtwertung konzentrieren, schonen können. Aber Rabobank versäumte die (dreiköpfige) Gruppe und musste dann Vollgas geben", erklärte der Amerikaner. Nachdem die Ausreisser 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden, gewann Gianni Meersman (Lotto-Belisol Team) die Etappe. Bradley Wiggins (Sky Procycling) behielt die Gesamtführung, er liegt elf Sekunden vor Tejay van Garderen, der weiterhin der best platzierte Jungprofi ist. "Ich hoffe, dass es morgen ein Tag für die echten Kletterer wird, nicht für Sprinter und jene Kletterer, die das Ganze wieder nervös und hektisch machen", so Tejay van Garderen. Die Etappe am Donnerstag führt über sechs Anstiege und endet nach 178,5 Kilometer mit einer Bergankunft

Phinney enttäuscht
Taylor Phinner, der auf der zweiten Etappe gemeinsam mit Tejay van Garderen in der entscheidenden Fluchtgruppe dabei war, und zwischenzeitlich auf dem siebten Gesamtrang lag, erkrankte in der Nacht. "Am Morgen fühlte ich mich unwohl und leer. Ich dachte, ich starte und sehe wie ich mich fühle. Aber der Doktor und die Direktoren sahen, dass es mir nicht gut ging und haben entschieden, dass es für mich besser wäre, mich zu erholen. Es ist zwar enttäuschend, aber das gehört eben zum Leben dazu", kommentierte der junge Amerikaner. Tejay van Garderen, der mit ihm das Zimmer teilte, fühlt sich gut. "Wir sind sehr vorsichtig, haben sogar unseren eigenen Koch. Aber alles kann man eben nicht kontrollieren", so Taylor Phinney.