Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
Deutschland, Deutsch

team news

Cadel Evans ging auf den regennassen Abfahrten kein Risiko ein und verbesserte sich in der Gesamtwertung. (©Sirotti.)
Cadel Evans ging auf den regennassen Abfahrten kein Risiko ein und verbesserte sich in der Gesamtwertung. (©Sirotti.)

Giro d'Italia, 7. Etappe: Zwei in den Top-Ten der Gesamtwertung

10. Mai 2013

Cadel Evans uns Ivan Santaromita vom BMC Racing Team kamen gut durch die von Stürzen geprägte Etappe am Freitag beim Giro d'Italia. Beide verbesserten sich am Vortag des ersten Einzelzeitfahrens in der Gesamtwertung.



"Verrücktes Finale"
Evans wurde Tagessechster und verbesserte sich vom zehnten auf den sechsten Gesamtrang. Er liegt 16 Sekunden hinter der Führung. Ivan Santaromita klassierte sich auf Platz acht mit einem Rückstand von 28 Sekunden. Benat Intxausti (Movistar Team) schlüpfte ins Leadertrikot, nachdem mehrere Favoriten während des 177 Kilometer langen Rennens gestürzt waren - inklusvie dem Träger des Rosa Trikots, Luca Paolini (Katusha). Der letztjährige Tour de France Sieger, Bradley Wiggins (Sky Procycling), und der Zweitplatzierte des Giros 2010, Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) stürzten ebenfalls und verloren Zeit. Cadel Evans und Ivan Santaromita kamen mit einer Gruppe ins Ziel, die 67 Sekunden Rückstand auf Solosieger Adam Hansen (Lotto Belisol) hatte. Er war Teil einer ursprünglich sechköpfigen Spitzengruppe gewesen. Ivan Santaromita, der 25. wurde, tat wie all seine Teamkollegen das Beste, um Cadel Evans zu helfen. "Es war ein verrücktes Finale mit rutschigen Strassen und wir fuhren vollgas. Auf der Abfahrt blieb ich nahe bei Cadel, aber es war schwierig. Zum Glück gab es keine Stürze", resümierte der Italiener.

Wertvolle Unterstützung für Evans
Cadel Evans dankte seinen Teamkollegen, dass sie ihn sicher durch diese schwierige Etappe gebracht hatten. "Es war ein echter Test für unser Team und unsere Ausrüstung und die Jungs haben sich wirklich gut gemacht", lobte der Australier. "Daniel Oss war vom Start weg präsent, er hatte die gefährlichen Fluchtgruppen im Auge. Danilo Wyss, Steve Morabito und Steve Cummings waren ebenso da und haben mich aus den Schwierigkeiten heraus gehalten. Dann stand mir im Finale Ivan Santaromita zur Seite, falls es Probleme gegeben hätte."Er wisse aber nicht, was ihn im 55 Kilometer langen Zeitfahren am Samstag erwarte. "Das ist ein herausforderndes Zeitfahren. Wir haben keinen Anhaltspunkt, wie es im Kampf gegen die Uhr im Vergleich mit den anderen läuft. Ich werde mein Bestes geben und wenn ich mich in der Gesamtwertung noch weiter nach vorne arbeiten kann, wäre das optimal."

Lodewyck stieg aus

Klaas Lodewyck nahm die Etappe nicht in Angriff, nachdem er schon seit zwei Tagen Fieber hat, wie BMC Racing Team Arzt Dr. Giovanni Ruffini sagte. "Er leidet an einer Halsentzündung." Taylor Phinney, der am Beginn der Woche ebenfalls Fieber hatte, fühlt sich besser. Aber der Silbermedaillengewinner bei der Einzelzeitfahr-Weltmeisterschaft aus dem Vorjahr sagte wie Cadel Evans, dass er nicht genau wisse, wie er sich im Kampf gegen die Uhr machen werde. "Ich weiss nicht genau, was uns erwartet. Es ist ein sehr langes Zeitfahren und auch hügelig. Aber einige Abschnitte liegen mir und da kann ich im Flachen durchdrücken. Ich habe keine grossen Erwartungen, wir werden sehen."