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Cadel Evans gewann erstmals eine Etappe des Giro d'Italia - und das unter schwierigen äusseren Bedingungen (Foto: Tim de Waele).
Cadel Evans gewann erstmals eine Etappe des Giro d'Italia - und das unter schwierigen äusseren Bedingungen (Foto: Tim de Waele).

Giro d'Italia, 7. Etappe: Evans gewinnt spektakuläre Giro Etappe

15. Mai 2010

Montalcino, Italy

Weltmeister Cadel Evans vom BMC Racing Team feierte am Samstag seinen ersten Etappensieg beim Giro d'Italia. Der Australier führte auf den matschigen Schotterstrassen der Toskana ein kleine Gruppe auf dem letzten Kilometer an und attackierte wenige Meter vor dem Ziel - keiner konnte dem Antritt des Weltmeisters mehr folgen. Der Sieg ist eine grossartige Belohnung für das 220 km lange Rennen, das unter regnerischen und kalten Bedingungen zur wahren Schlammschlacht ausartete.

"Eine gute Position"
Cadel Evans nimmt nun mit einem Rückstand von 1:12 Minuten auf den neuen Führenden Alexandre Vinokourov (Astana) den zweiten Rang in der Gesamtwertung ein. Er ist der erste amtierende Weltmeister seit Moreno Argentin im Jahr 1987, der eine Giro Etappe gewinnt und zudem der zehnte Australier, dem das gelingt. "Der zweite Platz ist eine gute Position. Wir werden morgen sehen, wie es auf der ersten echten Bergetappe läuft. Es ist noch ein langer Weg bis nach Verona", kommentierte Cadel Evans. Er und Vinokourov attackierten auf dem schlammigen Anstieg der Strade Bianchi. "Diese Etappe kam mir entgegen, wir haben uns sehr gut darauf vorbereitet. Die Kenntnisse über die Strecke haben sich bezahlt gemacht", freute sich der Weltmeister.

Gute Teamarbeit

Die extremen Rennbedingungen könne man mit Worten nicht beschreiben, drückte der Sportliche Leiter des BMC Racing Teams, John Lelangue, aus. In zwanzig Jahren Radsport habe er so etwas noch nie gesehen. "Es war nicht wirklich unser Plan, die Etappe heute zu gewinnen, aber es gab einen Zeitbonus, das war von Vorteil", beschrieb der Belgier. "Ich bin stolz auf die Fahrer und das Betreuerteam, das hart gearbeitet hat, um für heute alles vorzubereiten. Wir wechselten Cadels BMC Rennmaschine bei Kilometer 120 - das war geplant - um sicherzugehen, dass er mit den Easton Laufrädern perfekt ausgerüstet ist. Es standen Betreuer mit Ersatz-Rennmaschinen und Laufrädern in den Schlamm-Sektionen."