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Cadel Evans sprintete am Montag auf Rang zwei und verbuchte sein bestes Saisonresultat. (©Sirotti.)
Cadel Evans sprintete am Montag auf Rang zwei und verbuchte sein bestes Saisonresultat. (©Sirotti.)

Giro d'Italia, 2. Etappe: Evans Zweiter

6. Mai 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team sprintete am Montag beim Giro d'Italia auf Rang zwei. Damit verbuchte er einen Zeitbonus von zwölf Sekunden und schob sich vom 60. auf den zwölften Rang in der Gesamtwertung vor.



Unterstützung von Santaromita
An einem Tag als sowohl an den Anstiegen als auch auf den Abfahrten attackiert wurde konnte Cadel Evans mitgehen. Unterstützung erhielt er dabei von Teamkollege Ivan Santaromita. Nur der Etappensieger Luca Paolini (Katusha) konnte sich absetzen. Paolini attackierte auf der Abfahrt am Ende der 222 Kilometer langen Etappe und gewann mit einem Vorsprung von 16 Sekunden. Damit eroberte er auch die Gesamtführung. Cadel Evans führte eine Gruppe von 16 Fahrern ins Ziel, mit dabei waren fast alle Anwärter auf die Gesamtwertung. Er liegt 42 Sekunden hinter dem Führenden, nachdem er am Sonntag im Mannschaftszeitfahren einen Rückstand von 37 Sekunden hinnehmen hatte musste. "Ein kleiner Zeitbonus mag am Ende des Giros vielleicht nicht entscheidend sein, aber schaden kann es auch nicht", kommentierte der Tour de France Sieger von 2011. "Es ist vor allem eine Motivation für alle im Team."

Abfahrten genau angeschaut

Die gute Kenntnis des Kurses sei ihnen zugute gekommen, sagte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. "Wir kannten alle Kurven der letzten Abfahrt und haben ihn vor dem Rennen mindestens 30 Minuten lang studiert. Das lief perfekt. Die Jungs haben sehr gut gearbeitet, vor allem Ivan, Steve Morabito und Danilo Wyss, der gestern einen schlechten Tag erwischt hatte." Er habe nicht so einen Zeitabstand erwartet, als er ins Ziel eingefahren sei, sagte Cadel Evans. Nur 30 Fahrer liegen innerhalb eines Rückstandes von einer Minute auf Paolini. "Ich habe einfach versucht, mich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Michele Scarponi etwa hatte Probleme, nachdem zwei Blanco Fahrer vor ihm gestürzt waren. Solche Sachen spielen im Rennen auch eine Rolle und wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor so gut wir können."