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Mathias Frank (vorne) fuhr mit dem vierten Etappenrang auf die beste Platzierung in dieser Saison. (©BMC/Tim de Waele.)
Mathias Frank (vorne) fuhr mit dem vierten Etappenrang auf die beste Platzierung in dieser Saison. (©BMC/Tim de Waele.)

Giro d'Italia, 16. Etappe: Frank Vierter aus der Spitzengruppe heraus

22. Mai 2012

Mathias Frank vom BMC Racing Team erreichte am Dienstag mit dem vierten Etappenrang beim Giro d'Italia sein bestes Saisonresultat. Er fuhr fast 120 Kilometer in der Spitzengruppe.



Nicht hundert Prozent fit
Die Nachwirkungen einer Erkältung haben Mathias Frank noch etwas beeinträchtigt. Deshalb habe er der entscheidenden Attacke von Solo-Etappensieger Jon Izagirre (Euskaltel-Euskadi) am finalen, vier Kilomter langen Anstieg nicht folgen können. "Ich musste bis gestern Antibiotika nehmen, ich war nicht zu 100 Prozent fit", erklärte der Schweizer. "Ich habe es am Schluss nochmals probiert, es hat aber nicht gereicht. Normalerweise ist so ein Finale wie für mich zugeschnitten." Nach einem schnellen Start, bei den die Fahrer in der ersten Rennstunde mehr als 50 der 173 zu fahrenden Kilometern bewältigten, war Frank Teil einer zehnköpfigen Gruppe, die unweit von Manuel Quinziatos Heimat wegkam. "Wir haben Vollgas gegeben, um wegzukommen. Unser ganzes Team ist super gefahren und in jeder Ausreissergruppe war jemand von uns dabei", beschrieb Mathias Frank den Einsatz.

Sprung in der Gesamtwertung gemacht
In der Gesamtwertung gab es keine Veränderung, Joaquim Rodriguez (Katusha Team) behielt die Führung. Das Feld gewährte den Ausreissern mehr als zwölf Minuten Vorsprung. Als der letzte steile Anstieg kam, folgte Frank zuerst Izagirres Attacke und versuchte es dann selbst. Aber Izagirre konterte einen Kilometer später und setzte sich solo ab, um sich den Sieg zu holen. BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri sagte, dass Mathias Frank - der Teil des Siegerteams im Mannschaftszeitfahren beim Giro del Trentiono im letzten Monat war - alles richtig gemacht habe. Vor allem in Anbetracht, dass er nicht  hundert Prozent geben hätte können. "Er hat es gut gemacht. Seine Positionierung war gut, er hat am Anstieg attackiert und die Lücke beim ersten Mal geschlossen, als Izagirre attackierte. Ausserdem haben wir uns in der Team-Gesamtwertung verbessert, das ist auch eines unserer Ziele", kommentierte Max Sciandri.

Hören Sie mehr Kommentare von Mathias Frank und Max Sciandri auf der BMC Racing Team AudioLine:
www.bmcracingteam.com/grand-tours/giro-ditalia/audio/