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Cadel Evans kämpfte sich bei schwierigen Witterungsbedingungen ins Ziel. (©Sirotti.)
Cadel Evans kämpfte sich bei schwierigen Witterungsbedingungen ins Ziel. (©Sirotti.)

Giro d'Italia, 14. Etappe: Evans bleibt Zweiter

18. Mai 2013

Cadel Evans behielt seinen zweiten Gesamtplatz auf einer kalten, regnerischen Etappe des Giro d'Italia am Samstag. Zeitweise schneite es sogar. Aber der BMC Racing Team Fahrer verlor 33 Sekunden auf den Führenden Vincenzo Nibali (Astana Pro Team), der Zweiter hinter Etappensieger Mauro Santambrogio (Vini Fantini-Selle Italia) wurde.



"Ein echt harter Tag"
Cadel Evans verlor auf den letzten Kilometern der Bergankunft den Kontakt und belegte den sechsten Rang. Nibali verbuchte einen zwölf Sekunden Bonus und vergrösserte seine Gesamtführung um 1:26 Minuten auf Cadel Evans und Mauro Santambrogio. "Es war nicht mein bester Tag. Zeit auf die anderen Anwärter auf die Gesamtwertung zu verlieren war sicherlich nicht das Ziel. Ich konnte nicht reagieren, als die Attacke von Nibali kam. Ich denke, das hängt mit den letzten Tagen zusammen. Ich hoffe, dass dies mein schlechtester Tag in den Bergen war. Ansonsten wird es schwer, um den Sieg mitzukämpfen", so der Australier. Die Etappe am Sonntag endet erneut mit einer Bergankunft, aber die schlechte Wettervorhersage könnte eine Änderung mit sich bringen, wie die Organisatoren sagten.

Wetter verlangte Kursänderung

Aufgrund der kalten Temperaturen und der schlechten Sicht am Samstag wurde der erste Berg von Sestriere aus dem Programm genommen und die Streckenführung angepasst. Dadurch wurde die Etappe von 168 auf 180 Kilometer verlängert. "Für alle war es ein echt harter Tag. Aber jeder im Team - vom Mechaniker und der Belegschaft bis zu den Fahren - hat alles gegeben. Mehr kann man nicht verlangen." BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato sagte, dass das Team alles getan habe, um Cadel Evans unter den schwierigen Bedingungen zu unterstützen: vorne gefahren, warme Kleidung geholt sowie Essen und sie führten ihn zu den ersten Kehren am Anstieg. "Cadel ist immer noch dabei. Er hat einen grossartigen Job gemacht, indem er bei Nibali und Santambrogio geblieben ist. Heute waren sie stärker. Er hat nur ein paar Sekunden auf Uran verloren. Bis jetzt sind wir happy und zufrieden."

Hören Sie hier mehr Kommentare von Fabio Baldato und Cadel Evans auf der BMC Racing Team Giro d'Italia Audio Line.