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Philippe Gilbert verbuchte mit grossartiger Teamarbeit sein bestes Resultat der Saison. (©BMC/Tim de Waele.)
Philippe Gilbert verbuchte mit grossartiger Teamarbeit sein bestes Resultat der Saison. (©BMC/Tim de Waele.)

Gilbert Sechster bei Amstel Gold Race

15. April 2012

Ein sechster Rang am Sonntag beim Amstel Gold Race ist das beste Resultat von Philippe Gilbert in dieser Saison. Es sei eine weitere Bestätigung, dass er wieder langsam in Form komme, wie der Belgier betonte.



"Vertrauen gestärkt"
Enrico Gasparotto (Astana Pro Team) gewann im Sprint vor Jelle Vanendert (Lotto Belisol Team) und Peter Sagan (Liquigas-Cannodale), nachdem Philippe Gilbert vom Beginn des Anstiegs auf den Cauberg alles geben musste, um Oscar Freiere einzuholen, der auf den letzten sieben der 256,5 Kilometern eine Attacke lancierte. Er habe sich vom Start weg gut gefühlt und informierte seine Teamkollegen 50 Kilometer vor der Zielankunft, dass er versuchen werde, das Rennen zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. "Das ist jene Art von Rennen, bei denen es besser ist, vorne zu sein. Deshalb sind wir gefahren und haben Verantwortung übernommen. Ich bin zufrieden und ich habe mein Vertrauen gestärkt. Denn normalerweise fahren die Top-Ten beim Amstel in die Top-Ten in Lüttich. Deshalb bin ich nun optimistischer", resümierte Philippe Gilbert. Dem stimmte auch John Lelangue, Sportlicher Leiter des BMC Racing Teams, zu. "Wir habe gesehen, dass er immer mehr in Form kommt, er wird immer besser. Aber wir haben noch eine Woche, um für Lüttich zu arbeiten."

Gute Zukunftsaussichten

Philippe Gilbert erhielt wertvolle Hilfe von seinen Teamkollegen während des Rennens - vor allem als sie hart arbeiteten, um neun Ausreisser einzuholen. Die Gruppe war fast den ganzen Tag vorne. Einer, der gute Dienste leistete, war Greg Van Avermaet. Gilberts Resultat stimme zuversichtlich im Hinblick auf die zwei Ardennen-Klassiker am Mittwoch (Flèche-Wallonne) und am nächsten Sonntag (Lüttich-Bastogne-Lüttich). "Phil hat mir gesagt, dass er in einer guten Verfassung sei und wir sind gerne für ihn gefahren. Mauro Santambrogio hat ebenfalls einen grossartigen Einsatz geleistet. Das gesamte Team hat versucht, ihn (Gilbert) am letzten Anstieg in eine gute Position zu bringen." Er sei stolz, auf welche Weise das BMC Racing Team die Führung im Rennen übernommen habe, betonte John Lelangue. "Wir haben die Verantwortung von Beginn an übernommen. Wirklich alle haben gearbeitet - Martin Kohler, Manuel Quinziato, Santambrogio und Greg, der stark war, aber sich für Phil geopfert hat. Er war im Finale zur Stelle, das war sehr gut."  

Evans erholt sich von Krankheit

Der Titelverteidiger der Tour de France, Cadel Evans, musste das Rennen nach 180 Kilometern aufgeben. Er sagte, dass er sich nicht völlig von einer Krankheit erholte habe, die ihn in den letzten zehn Tagen etwas zurückgeworfen habe. "Ich war nicht sicher, ob ich überhaupt an den Start gehen sollte. Ich war nicht konkurrenzfähig und konnte den Jungs im Finale nicht helfen. Als Erstes muss ich gesund werden, ein Rennen bei den Wetterbedingungen war dazu nicht förderlich. Aber ich hoffe, dass es für Flèche oder Lüttich wieder stimmt und dass ich zumindest dem Team helfen kann. Für mich persönlich ist es wichtig, bei der Romandie in Form zu sein."