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Silvan Dillier (vorne) war Teil einer vierköpfigen Spitzengruppe, die mehr als 100 Kilometer vorne fuhr. (©BMC/Graham Watson.)
Silvan Dillier (vorne) war Teil einer vierköpfigen Spitzengruppe, die mehr als 100 Kilometer vorne fuhr. (©BMC/Graham Watson.)

Dillier in früher Fluchtgruppe bei Kuurne-Brüssel-Kuurne

2. März 2014

Silvan Dillier war am Sonntag bei Kuurne-Brüssel-Kuurne früh in einer Fluchtgruppe mit dabei, jedoch war kein Fahrer vom BMC Racing Team in der entscheidenden Gruppe, die sich 70 Kilometer vor den Ziel absetzen konnte.

Der Kurs:
Start und Zielankunft waren in Kuurne, die Strecke führte auf den ersten 144 Kilometern über neun Kopfsteinpflaster-Passagen. Am Ende folgten zwei Runden auf einem Rundkurs von 16 Kilometern.

Die frühe Fluchtgruppe:
Silvan Dillier attackierte auf den ersten 20 Kilometern und Vladimir Isaychev (Katusha Team) folgte. Später schlossen Gert Joeaar (Cofidis, Solutions Credits) und Michael Vingerling (Team 3M) zu den beiden auf. Das Quartett konnte etwa einen Vorsprung von vier Minuten herausfahren, sie wurden aber 69 Kilometer vor dem Ziel gestellt.

Die Entscheidung:
Gerade als Dilliers Gruppe eingeholt wurde, setzten sich zehn Fahrer ab, es waren mehrere Profis von Omega Pharma-Quick Step und dem Belkin Pro Cycling Team mit dabei. Sie haben sehr gut harmoniert, die neue Fluchtgruppe fuhr schnell einen Vorsprung von einer Minute heraus - sie wurden nicht mehr eingeholt.

Das Podium:
Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step) gewann das Rennen zum dritten Mal, er setzte sich im Sprint gegen zwei Belkin Fahrer durch - Moreno Hofland und Sep Vanmarcke.

Best platzierter Fahrer des BMC Racing Teams:
Greg Van Avermaet rollte als 24. über die Zeillinie, das Feld kam 1:24 Minuten nach der Spitzengruppe ins Ziel.

Verletzungsbericht:
Klaas Lodewyck und Taylor Phinney stürzten etwa 90 Kilometer vor dem Ziel. Teamarzt Dario Spinelli sagte, dass Phinney ernsthafter verletzt sei als Lodewyck. Er musste mit sechs Stichen am linken Knie genäht werden. Seine Brust wurde geröntgt, es war aber nichts gebrochen. Ein Kettenblatt verursachte einen Schnitt über den Bauchbereich.

Was Dillier sagte:
"Bei diesem Wetter in der Fluchtgruppe zu sein war fantastisch. Wir waren schon ein paar Tage zuvor mit dem Team hier und wir haben die Kopfsteinpflaster-Passagen und die Anstiege besichtigt. Das hat viel gebracht. In den letzten zwei Tagen konnte ich viel Erfahrung sammeln. Das hilft für die zukünftigen Rennen."

Was Sportdirektor Jackson Stewart sagte:
"Es war nicht unser bester Tag, weil Phinney und Lodewyck früh stürzten. Das war der erste Dämpfer für unseren Plan. Mit mehr Glück wäre es ein besserer Tag geworden."

Hören Sie mehr Kommentare von Dillier, Lodewyck und Stewart auf der BMC Racing Team Audio Line.

Hier finden Sie Fotos vom Rennen.

http://bit.ly/Vg94Oh