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Brent Bookwalter (rechts) will sich beim Zeitfahren am Mittwoch gut präsentieren. (©BMC/Graham Watson.)
Brent Bookwalter (rechts) will sich beim Zeitfahren am Mittwoch gut präsentieren. (©BMC/Graham Watson.)

Circuit de la Sarthe, 1. Etappe: Sprintfinale

8. April 2014

Ein Massensprint beendete den Auftakt am Dienstag beim Circuit de la Sarthe. Die viertägigen Rundfahrt in Frankreich führt über insgesamt fünf Etappen.

Der Kurs:
Der Start erfolgte in Saint-Jean-de-Monts, die Strecke führte über 197,2 Kilometer nach Saint-Géréon, wo das Feld sechs Runden über 5,3 Kilometer mit einem 200 Meter langen Anstieg absolvierte.

Die Gruppe des Tages:
Marco Minnaard (Wanty-Groupe Gobert), Duber Quintero (Team Colombia) und Thomas Sprengers (Topsport Vlaanderen-Baloise) setzten sich am Start ab und bauten ihren Vorsprung auf 7,5 Minuten aus. Aufgrund der Verfolgungsjagd vom Team Europcar und FDJ.fr wurden sie zwei Runden vor Schluss eingeholt.

Das Podium:
Der ehemalige französische Strassenmeister Nacer Bouhanni (FDJ.fr) gewann den Massensprint vor Giacomo Nizzolo (Trek Factory Racing) und Juan José Lobato (Movistar Team).

Best platzierter Fahrer des BMC Racing Teams:
Ben Hermans, auf Platz 17, war der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams.

Vorschau:
Am Mittwoch folgte eine Doppel-Etappe. Der Tag beginnt mit einem 88,3 Kilometer langen Strassenrennen von Ancenis nach Angers am Morgen. Es folgt ein flaches, 6,8 Kilometer langes Einzelzeitfahren in Angers am späten Nachmittag.

Was Hermans sagte:
Ich brauchte viel Zeit, um in den Rhythmus zu kommen, weil es lange her ist, seit ich Rennen gefahren bin (bei Tirreno-Adriatico). Wir haben am Ätna ein Höhentrainingslager absolviert, aber das ist etwas anderes als Rennen zu fahren. Man arbeitet viel, aber man wird auch müde und dann muss man schauen, ob man noch frisch genug für das Rennen ist. Heute habe ich mich ziemlich gut und frisch gefühlt. Das Einzelzeitfahren morgen wird noch mehr Einblick geben. Es ist wirklich kurz, daher hat es nicht so viel damit zu tun, wie die Form ist. Hoffentlich kann ich bis an die Grenzen gehen. Die Zeitabstände werden nicht so gross sein, eine Sekunde macht manchmal schon aus, ob man es in die Top-10 schafft oder nur in die Top-60. Ich bin hier 2012 gefahren und kam im Zeitfahren in die Top-15, das war eine gute Basis für die Gesamtwertung. Hoffentlich läuft es morgen noch etwas besser. Das Ziel ist es, für die Klassiker in Form zu sein, um unseren Kapitänen zu helfen. Daher war ich auch im Höhentrainingscamp. Ein gutes Resultat hier wäre auch gut für die Moral und für die Mannschaft."

Was Sportdirektor Jackson Stewart sagte:
"Wir sind für Daniel Oss gesprintet, aber er ist nach einer Verletzung erst wieder ins Renngeschehen eingestiegen und es fehlen ihm Rennkilometer. Wir haben es versucht. Leider hatte er vier Runden vor dem Finale einen platten Reifen, ich weiss nicht, inwieweit ihn das beeinträchtigt hat. Ich glaube nicht, dass das Zeitfahren viel Zeitunterschied bringen wird, weil es so kurz ist. Aber wir haben viele gute Zeitfahrer hier und wir werden unser Bestes geben. Die folgenden zwei Tagen werden dann in Bezug auf die Gesamtwertung entscheidend sein - aufgrund des Zeitbonus', einer Bergankunft und schwierigen Rundkursen."

Hier finden Sie Fotos vom Rennen.