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Der fünfmalige Tour de France Sieger Eddy Merckx (rechts) gratulierte Greg Van Avermaet zum Gesamtsieg.
Der fünfmalige Tour de France Sieger Eddy Merckx (rechts) gratulierte Greg Van Avermaet zum Gesamtsieg.

Van Avermaet gewinnt Tour de Wallonie

27. Juli 2011

Thuin, Belgium

Nachdem Greg Van Avermaet wertvolle Hilfe von seinem Teamkollegen erhielt, war er am Ende selbst an der Reihe, um den Triumph am Mittwoch bei der Tour de Wallonie zu vollenden. Er sprintete auf der letzten Etappe zum Sieg und holte für das BMC Racing Team das zweite Gelbe Trikot innerhalb weniger Tage.

Hervorragende Teamleistung
Greg Van Avermaet kam auf der letzten 154 Kilometer langen Etappe zeitgleich mit Joost Van Leijen (Vacansoleil) ins Ziel. Mathias Frank, Martin Kohler und John Murphy verbrachten den grössten Teil des Rennens vorne, auf der Jagd nach einer Fluchtgruppe. Nachdem die Ausreisser eingeholt waren, hielten Taylor Phinney und Alexander Kristoff das Feld auf den letzten 10 Kilometern zusammen. Alessandro Ballan führte Van Avermaet über den Kopfsteinpflaster-Anstieg hinauf ins Ziel der Mur de Thuin. Greg Van Avermaet setzte sich im Sprint gegen Vanleijen durch und gewann die Etappe ebenso wie die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von vier Sekunden. "Das Finale war auf mich zugeschnitten und meine Teamkollegen haben grossartig gearbeitet", bedankte sich Greg Van Avermaet. "Jeden Tag waren sie präsent, um mir zur Seite zu stehen. Das ist definitiv ein Highlight in meiner Karriere."

Gut in Form
Greg Van Avermaets Sieg ist der vierte in einem Etappenrennen in der Saison 2011 für das BMC Racing Team. Drei verbuchte Cadel Evans zuvor bei der Tour de France, der Tour de Romandie und Tirreno-Adriatico. Für den Belgier ist es der erste Sieg seiner Karriere in einer Rundfahrt. Im Mai war er bei der Belgien-Rundfahrt Gesamtzweiter. Er gewann zudem eine Etappe bei der Österreich-Rundfahrt Anfang Juli und ebenso die Sprintwertung. "Ich kenne Greg seit Langem und er war immer ein Siegertyp", betonte BMC Racing Team Assistant Director Rik Verbrugghe. "Zu sehen, dass es für ihn in seiner Heimat Belgien, in Österreich und jetzt auch hier sehr gut läuft ist grossartig. Er ist in einer guten Verfassung und wir werden sehen, ob diese bis San Sebastian am Samstag anhält."