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Erstmals zurück in Frankreich nach dem Sieg bei der Tour de France, jubelte Cadel Evans am Sonntag beim Criterium International über das Gelbe Trikot.  (©Georges Luechinger photo.)
Erstmals zurück in Frankreich nach dem Sieg bei der Tour de France, jubelte Cadel Evans am Sonntag beim Criterium International über das Gelbe Trikot. (©Georges Luechinger photo.)

Cadel Evans gewinnt Criterium International

25. März 2012

BMC Racing Team Fahrer Cadel Evans meisterte am Sonntag bei der Etappe mit Bergankunft jede Herausforderung und gewann erstmals beim Criterium International.

Selbstvertrauen getankt
Der Titelverteidiger der Tour de France belegte den vierten Rang in einem Sprint mit einem Quartett und sicherte sich den Gesamtsieg der Rundfahrt. Die Etappe gewann der Zweitplatzierte in der Gesamtwertung, Pierrick Fedrigo (FDJ-BigMat). Den Grundstein für seinen Triumph legte Cadel Evans in der zweitägigen Rundfahrt über drei Etappen mit dem Sieg am Samstag Nachmittag auf der zweiten Etappe. Er gewann das Zeitfahren mit einem Vorsprung von 0,3 Sekunden vor Michael Rogers (Sky Pro Cycling). "Der gestrige Tag war ein Gradmesser, das war gut für das Selbstvertrauen. Manchmal läuft es rund und alles passt zusammen. Davor war es nicht perfekt, aber ich wusste, dass ich einfach weiter an mir arbeiten musste. Es ist ein schöner Erfolg, aber es warten noch grosse Rennen", kommentierte Cadel Evans. Es sei kein einfacher Job gewesen, die Führung von Cadel Evans auf der letzten Etappe zu verteidigen, wie BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri erklärte. "Das Team war absolut unglaublich. Tim Roe und Yannick Eijssen waren etwa 150 von 179 Kilometern vorne und haben Tempo gemacht."

Gelb verteidigt
Auf den letzten 14 Kilometern wurde Cadel Evans erst von Brent Bookwalter unterstützt, dann vom Marco Pinotti und schlussendlich von Amaël Moinard. 18 Fahrer befanden sich innerhalb eines Zeit-Rückstandes von 15 Sekunden hinter dem Australier. Die BMC Racing Team Fahrer hielten das Tempo hoch, um die Attacken auf den Col de l'Ospedale hinauf abzuwehren. "Als Team haben wir super harmoniert. Heute haben auch die Jungen aufgezeigt und ich denke, es war für sie eine Ehre, in Frankreich für ein Gelbes Trikot zu kämpfen", erklärte Cadel Evans. Als die Strasse auf den letzten drei Kilometern sehr steil wurde, setzte Cadel Evans alles auf eine Karte und reduzierte eine zehnköpfige Gruppe auf vier Fahrer, inklusive Rogers - der dieselbe Zeit wie Cadel Evans hatte. "In einem Rennen mit drei kurzen Etappen ist es manchmal etwas schwierig, das Ganze mit dem Zeitbonus bei einer Bergankunft zu managen (bei der Zielankunft)", meinte der Australier. Bis am Sonntag war Cadel Evans' bestes Resultat bei zwei Teilnahmen am Criterium International ein sechster Rang im Jahr 2010.

Link zum Audio Interview mit Cadel Evans:
www.bmcracingteam.com/news/audio-line/