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Das BMC Racing Team hat acht neue Fahrer für die Saison 2011 verpflichtet (Foto: Tim de Waele).
Das BMC Racing Team hat acht neue Fahrer für die Saison 2011 verpflichtet (Foto: Tim de Waele).

Tim Roe unterschreibt beim BMC Racing Team

24. September 2010

Santa Rosa, California

Das vielversprechende 20-jährige Klettertalent Tim Roe aus Australien ergänzt den wachsenden Kader des BMC Racing Teams.

"Es wird fantastisch"
Mehrere Faktoren seinen ausschlaggebend dafür gewesen, dass er sich für das BMC Racing Team entschieden habe, betonte Tim Roe. Einer davon sei die Chance, ein Teamkollege von Landsmann Cadel Evans zu sein. "Das Team wird von Jahr zu Jahr grösser, das ist sehr spannend", so Tim Roe. "Es ist bereits eines der besten Teams weltweit. Es wird fantastisch, an der Seite von Cadel zu fahren und ihn zu unterstützen." Tim Roe ist nach dem Amerikaner Taylor Phinney der zweite Fahrer, der in dieser Woche einen Vertrag beim BMC Racing Team unterschrieben hat.

Kein Druck
Tim Roe könne von den erfahrenen Teammitgliedern lernen, sagte BMC Racing Team Präsident Jim Ochowicz. "Tim hat grosses Potenzial und ist ein Mann für die Zukunft", betonte der Amerikaner. "Er passt sehr gut zu den anderen Neo-Profis, die neu zu uns kommen." Die Verpflichtungen von Roe, Phinney und dem Belgier Yannick Eijssen seien langfristige Investitionen, beschreibt John Lelangue, Sportlicher Leiter beim BMC Racing Team. "Sie können in der kommenden Saison ohne Druck fahren", so der Belgier. "Tim und Yannick werden einwöchige Rundfahrten bestreiten, bei denen sie von unseren Kapitänen lernen. Sie brauchen noch zwei, drei Jahre Zeit - dann kommen die Erfolge."

Eindrucksvolle Resultate
Tim Roe zeigte bereits in diesem Jahr auf. Er trug zwei Tage lang das Bergtrikot bei der Santos Tour Down Under im Januar. Bei der Internationalen Thüringen-Rundfahrt im Juni in Deutschland wurde er Gesamtzweiter und zudem Gesamtelfter bei der Larry H. Miller Tour of Utah im August. Er hatte in diesem Monat die Tour de l'Avenir im Visier, verzeichnete jedoch auf der zweiten Etappe einen Sturz und musste später aufgeben. "Ich war in guter Form, leider musste ich die Rundfahrt auf diese Weise beenden. Das hat zudem meine Hoffnungen auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zunichte gemacht", bedauert der Australier.