Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
Deutschland, Deutsch

team news

Alessandro Ballan war am Samstag der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams. (©Sirotti.)
Alessandro Ballan war am Samstag der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams. (©Sirotti.)

Ballan Achter bei Mailand-San Remo

17. März 2012

Alessandro Ballan vom BMC Racing Team wurde am Samstag bei Mailand-San Remo Achter, seine Teamkollegen Greg Van Avermaet und Philippe Gilbert mussten die Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung nach einem Sturz im 298 Kilometer langen Rennen begraben.



 
Van Avermaet mit Verletzung an Rippen

Alessandro Ballan und Greg Van Avermaet waren in einer kleinen Gruppe, die das Führungstrio jagte, als ein Fahrer in der letzten Kurve stürzte. Er sei an eine Steinmauer geprallt und dann gestürzt, beschrieb Greg Van Avermaet. "Meine linke Seite schmerzt, aber ich kann mich noch bewegen. Ich muss mich nun röntgen lassen, hoffentlich ist alles ok. Es ist wirklich ärgerlich, wenn man 300 Kilometer von Mailand nach San Remo fährt und dann kurz vor dem Ziel stürzt", bedauert der Belgier. Ballan beschrieb, dass er für Van Avermaet vorne gefahren sei und gerade noch einen Sturz vermeiden konnte. "Der Fahrer von Omega Pharma-Quick Step hat mich touchiert und stürzte, aber zum Glück ging es für mich gut aus. Greg hätte es vielleicht in die Top-Fünf geschafft, wenn es diesen Zwischenfall nicht gegeben hätte", resümierte der Italiener. Simon Gerrans (GreenEDGE Cycling Team) holte sich den Sieg vor seinen Fluchtgefährten Fabian Cancellara (RadioShack-Nissan) und Vincenzo Nibali (Liquigas-Cannondale). Der achte Rang war Ballans dritte Top-Ten Platzierung bei Mailand-San Remo. "Ich habe noch versucht zu sprinten, aber ich hatte nicht die Beine."

Frustrierender Sturz

Sein Sturz kurz vor dem Gipfel des vorletzten Anstiegs auf die Cipressa habe ihn zwar nicht verletzt, aber einen guten Tag ruiniert, zog Philippe Gilbert Bilanz. "Ich habe mich gut gefühlt, aber ich hatte einfach Pech. Ein Fahrer von FDJ-Big Mat machte einen Schwenker und stürzte, Dabei nahm der mich und noch einige andere Fahrer mit. Aber das ist eben Teil des Spiels", so der Belgier. Bis dahin sei alles nach Plan gelaufen, erklärte John Lelangue, Sportlicher Leister des BMC Racing Teams. Eine frühe Fluchtgruppe von neun Fahrern fuhr mehr als 13 Minuten Vorsprung heraus, was aber keine Gefahr bedeutet hatte. "Als wir nach Le Mànie (100 km vor dem Ziel) kamen, hat sich das gesamte Team nach vorne gespannt und auf den letzten Kilometern Gas gegeben. Nach der Abfahrt haben wir auf den nächsten fünf Kilometern an der Küste entlang wieder das Tempo erhöht", so der Belgier. Dann hat John Lelangue Order an Philippe Gilbert gegeben, Geschwindigkeit herauszunehmen und bis zu den letzten beiden Anstiegen zu warten. "Wir haben die Selektion herbeigeführt, die heute notwendig war. Leider sind Stürze Teil des Sports", so John Lelangue. George Hincapie, der seine Teamkollegen Michael Schär, Taylor Phinney, Manuel Quinziato und Marcus Burghardt bei den Schlüsselstellen geholfen hatte, das Tempo hoch zu halten, stürzte ebenfalls 40 Kilometer vor dem Ziel. Ernsthaft verletzt hat er sich glücklicherweise nicht.