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Selbst Tejay van Garderen brauchte aufgrund der grossen Hitze Hilfe, nachdem er im Ziel war. (©BMC/Tim De Waele.)
Selbst Tejay van Garderen brauchte aufgrund der grossen Hitze Hilfe, nachdem er im Ziel war. (©BMC/Tim De Waele.)

Amgen Tour, 2. Etappe: Van Garderen Zweiter, Frank Vierter

14. Mai 2013

Tejay van Garderen vom BMC Racing Team verbesserte sich am Montag bei der Amgen Tour of California auf den zweiten Gesamtrang. Teamkollege Mathias Frank, der für ihn am letzten Anstieg Tempo machte, liegt auf dem vierten Platz.



Hilfe von starkem Team
Tejay van Garderen wurde Zweiter mit einem Rückstand von zwölf Sekunden hinter dem Etappensieger Janier Alexis Acevedo (Jamis-Hagens Berman). Mathias Frank war einer von nur fünf Fahrern, die innerhalb einer Minute Rückstand auf Acevedo ins Ziel kamen. Schwüle Hitze mit einer Temperatur von über 43 Grad und ein harter Anstieg in der prallen Sonne am Ende der 199,7 Kilometer langen Etappe zerplitterten das Peloten. Es gab daher bereits nach zwei von insgesamt acht Etappen grosse Zeitabstände. "Ich habe versucht, so entspannt wie möglich zu bleiben, denn wenn man bei dieser Hitze in den roten Bereich kommt, erholt man sich nicht mehr. Daher bin ich ruhig geblieben. Das war mit so einem starken Team wie wir es haben einfach, ich musste nur am Hinterrad bleiben", beschrieb der Amerikaner. Mathias Frank zeigte sich motiviert, als das Feld sich immer mehr reduzierte. "Ich habe mich umgedreht und gesehen, dass nur noch fünf Mann hinter mir waren und ich habe attackiert. Vielleicht vertrage ich die Hitze etwas besser als die anderen. Ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist", sagte der Schweizer.

Hitze machte Pinotti am meisten aus

Es sei nicht entscheidend für Tejay van Garderen gewesen, dass er die Etappe gewinne und die Führung übernehme, sagte BMC Racing Team Sportdirektor John Lelangue. "Wir wissen, dass noch Tage kommen, die nicht einfach sind. Wir haben ein Einzelzeitfahren am Freitag und den Mt. Diabolo am Samstag auf dem Programm. Da gibt es viele Möglichkeiten. Auf die sehr guten Zeitfahrspezialisten Zeit gut zu machen ist schon ein grosser Erfolg. Aus Sicht des Teams haben wir das gemacht, was zu machen war und wir sind in jener Position, die wir uns für den heutigen Stand gewünscht haben." Obwohl man Vorsichtsmassnahmen aufgrund der Hitze getroffen habe, könnten manche Fahrer mit Hitze besser umgehen als andere, erklärte BMC Racing Teamarzt Dr. Eric Heiden. "Manche waren dehydriert. Jemand der unter der Hitze sehr litt war Marco Pinotti. Er brauchte im Ziel ein paar Minuten, um sich zu erholen."

Hören Sie hier mehr Kommentare von Mathias Frank, John Lelangue und Tejay van Garderen auf der BMC Racing Team Audio Line.