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Samuel Sánchez eröffnete auf der Abfahrt im Finale eine Verfolgungsjagd.(©BMC/Graham Watson.)
Samuel Sánchez eröffnete auf der Abfahrt im Finale eine Verfolgungsjagd.(©BMC/Graham Watson.)

Baskenland-Rundfahrt, 5. Etappe: Die Verfolgung angeführt

11. avril 2014

Samuel Sánchez vom BMC Racing Team führte die Verfolgung für seine Teamkollegen Cadel Evans und Tejay van Garderen am Freitag bei der Baskenland-Rundfahrt an. Er half damit, ein Führungstrio zu stellen, das ansonsten für die letzte Etappe am Samstag - das Einzelzeitfahren - mehr Zeit gewonnen hätte.



Der Kurs:
Es ging über einige Anstiege der vierten Etappe, die Strecke führte nach dem Start in Eibar über 160,2 Kilometer. Der letzte Gipfel lag weniger als 10 Kilometer vom Ziel in Markina-Xemein entfernt.

Gilbert in der Fluchtgruppe:
BMC Racing Team Fahrer Philippe Gilbert machte einen 20-Sekunden-Abstand gut und schloss nach 50 Kilometern zu einer Fluchtgruppe mit etwa 20 Fahrern auf. Die Gruppe zerplitterte aber am letzten Anstieg, dem Alto de Aistia.

Attacke kurz vor dem Ziel:
Alejandro Valverde (Movistar Team) attackierte 9,5 Kilometer vor dem Ziel und nur der Führende Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) und der Sieger der vierten Etappe, Wouter Poels (Omega Pharma-Quick Step) konnte folgen. Das Trio kam am Gipfel mit einem Vorsprung von 19 Sekunden an, aber Sánchez' Bemühungen an der Spitze führten dazu, dass die Lücke 1,7 Kilometer vor dem Ziel geschlossen war.

Das Finale:
Ben Swift (Team Sky) gewann den Sprint von 22 Fahrern vor Valverde und Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-Quick Step). Evans war Zehnter, van Garderen 15. und Sánchez wurde 19. Alle kamen zeitgleich ins Ziel.

Gesamtwertung:
Contador führt 12 Sekunden vor Valverde, Evans liegt auf Platz vier mit einem Rückstand von 36 Sekunden - zeitgleich mit dem drittplatzierten Damiano Cunego (Lampre-Marida) und zwei weiteren Fahrern. Sánchez, auf Platz zehn, hat 56 Sekunden Rückstand auf den Führenden, van Garderen liegt weitere zwei Sekunden zurück.

Nerz gab auf:
Dominik Nerz gab auf der Hälfte der Etappe auf. Er leidet an einer Verletzung vom Sturz, als ihn ein Auto auf der Abfahrt touchierte und er dadurch mit dem Motorcoach des Teams kollidierte. Das passierte, nachdem die Etappe am Donnerstag beendet war. "Es war im Gesamten nicht mein Rennen. Ich hatte Pech am ersten Tag, als ich mit der ersten Gruppe über den wichtigen Anstieg kam, dann aber technische Probleme hatte.Ich musste auf ein neues Rad warten und fiel in die letzte Gruppe zurück. Ich hatte mich ziemlich gut gefühlt, aber auf die Gesamtwertung gab es keine Chance mehr. Das hat schon etwas Moral gekostet. Gestern nach dem Rennen war ich erneut im Pech, als ich in der Kurve von einem Auto gestreift wurde. Ich fiel auf meine Hüfte und Schulter."

Die letzte Etappe:
Die Rundfahrt wird am Samstag mit einem 25,9 Kilometer langen Zeitfahren auf einem Rundkurs beendet. Es geht über zwei Anstiege mit durchschnittlich sechs Prozent.

Was Evans sagte:
"Es war eine weitere, intensive Etappe und ich sah viele müde Fahrer in der Gruppe. Ich habe die Müdigkeit auch gespürt. Es war nur ein kurzes Rennen, aber es war sehr hat und sehr intensiv. Im Hinblick auf das Zeitfahren ist es sehr wichtig für die Gesamtwertung. Ich denke, es wird interessant, weil es ein echt hartes Zeitfahren ist mit zwei ziemlich langen Anstiegen. Nach diesen fünf schweren Renntagen kommt es nicht nur auf die Kletterqualitäten an, sondern auch auf die Erholungsfähigkeit."

Was Sportdirektor Valerio Piva sagte:
Das Ziel war es in die Fluchtgruppe zu kommen und Gilbert hatte es geschafft. Alle waren am letzten Anstieg bei den Kapitänen. Samuel hat einen fantastischen Job gemacht, um die Lücke auf den letzten zwei Kilometern zu schliessen. Heute war es nur möglich, im Hinblick auf morgen die Position zu halten. Wir hoffen, dass wir es mit einem unserer Jungs auf das Podium schaffen.

Hören Sie mehr Kommentare auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.