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Cadel Evans (vorne) war mittendrin, als es auf der längsten Schotterpassage um die Entscheidung ging. (©BMC/Graham Watson.)
Cadel Evans (vorne) war mittendrin, als es auf der längsten Schotterpassage um die Entscheidung ging. (©BMC/Graham Watson.)

Evans Siebenter bei Strade Bianche

8. mars 2014

Cadel Evans wurde am Samstag bei Strade Bianche Siebenter. Es ist das erste von zwei Eintagesrennen an diesem Wochenende in Italien für das BMC Racing Team.

Der Kurs:
Es ging über 200 Kilometer von San Gimignano nach Siena. Der Kurs ist aufgrund der 10 Schottersektoren über insgesamt 45,1 Kilometer einzigartig.

Die Gruppe des Tages:
Vier Fahrer - Andrea Fedi (Neri sottoli.it-Yellow Fluo), Marco Frapporti (Androni Giocattoli), Davide Frattini (UnitedHealthcare Pro Cycling Team) und Angelo Pagani (Bardiani-CSF) - setzten sich nach etwa 30 Kilometern vom Feld ab und bauten den Vorsprung auf etwa elf Minuten aus. Aber der letzte von ihnen, Pagani, wurde innerhalb der letzten 45 Kilomter gestellt.

Die Entscheidung:
Evans setzte sich auf dem längsten und zugleich schwierigsten Schotterabschnitt gemeinsam mit elf anderen Fahrern ab, die Gruppe wuchs 29 Kilometer vor dem Ziel auf mehr als 25 Mann an. Matteo Trentin (Omega Pharma-Quick Step) attackierte und Evans nahm die Verfolgung auf. Aber als sie Trentin einholten, ging Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling) 21 Kilometer vor dem Ziel und nur Trentins Teamkollege, Michal Kwiatkowski, konnte ihm folgen.

Kampf um den Sieg:
Sagan und Kwiatkowski, der polnische Strassenmeister, fuhren schnell einen 30-Sekunden-Vorsprung heraus, nachdem sie drei Kilometer lang vorne gefahren waren. Sie bauten diesen auf 1:19 aus, bis sie zur letzten Schottersektion kamen. Aber Sagan konnte Kwiatkowskis Attacke am steilsten Stück des schmalen Anstiegs auf dem letzten Kilometer nicht folgen. Kwiatkowski gewann 19 Sekunden vor Sagan, Alejandro Valverde (Movistar Team) wurde mit einem Rückstand von 36 Sekunden Dritter. Evans fuhr 1:44 Minuten hinter dem Sieger über die Ziellinie.

Was Evans sagte:
"Heute lief es etwas besser. Ich war froh, vorne zu sein, denn ich bereite mich auf Tirreno-Adriatico vor. Ich habe nicht gewonnen, aber das Resultat zeigt, dass der Kurs stimmt. Es war ein guter Indikator. Als Sagan attackierte, konnte ich nicht kontern. Am Ende ging eine andere Gruppe und auch hier konnte ich nicht mitgehen (mit Valverde). Aber ich fuhr mit der nächsten Gruppe und wir haben um die Top-Ten-Plätze gekämpft.

Was Sportdirektor Valerio Piva sagte:
"Wie jedes Jahr sind die letzten 50 Kilometer wichtig. Hier zerfällt das Feld. Wir haben uns für zwei Kapitäne entschieden: Cadel und Samuel Sánchez. Das Team ist immer bei ihnen geblieben. Am Beginn nach Monte Sante Marie war Cadel vorne, aber Samuel nicht. Danach zerfiel das Rennen in Teile. Ein Team wie Omega Pharma-Quick Step hatte fünf Fahrer und einige andere Teams waren mit drei oder vier Mann dort. Cadel war alleine. Natürlich war das in so einem Rennen schwierig. Wenn man alleine ist, muss man Akzente setzen. Das hat er gemacht und er ging mit drei anderen Fahrern und wurde am Ende Siebenter. Ich bin mit seiner Form zufrieden, wir sind auf Kurs für Tirreno-Adriatico."

Hören Sie mehr Kommentare von Evans und Piva auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team's Flickr Gallerie.