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Schweiz, Deutsch

der karbonrahmen der zukunft - neu, anders, besser

Wir wollten den Rahmen der Zukunft auf die Räder stellen. Wir waren bereit, alles in Frage zu stellen. Wir wussten, dass wir so ziemlich alles neu denken und so einiges anders würden machen müssen, um es wirklich besser zu machen …

Karbon als Werkstoff Nummer 1 war bei der Entwicklung des impec von Anfang an gesetzt. Aber das traditionelle Laminierverfahren, bei dem Verbundmatten in Handarbeit miteinander verklebt werden, schied ebenso grundsätzlich aus. Denn das Material ist damit von seinen Möglichkeiten noch meilenweit entfernt. Dieses Potenzial wollten wir unbedingt für die Entwicklung des impec nutzen.

Nach fast vier Jahren Entwicklung war es dann endlich so weit. Der gordische Knoten war sauber in der Mitte zerteilt. Wir hatten die Materie endgültig im Griff und zwei Technologien entwickelt, die für das impec von essentieller Bedeutung sind. Beide absolut neu, beide absolut anders und - wovon wir überzeugt sind - auch absolut besser.

impec Technologie Nº 1 ist das Load Specific Weave Verfahren, kurz LSW. In diesem Fertigungsschritt wird jedes einzelne Rohr des impec Rahmens nahtlos und absolut präzise maßgeschneidert. Beim impec ist der gesamte Rahmen auf seine spezifische Belastung hin optimiert. Jedes seiner Rohre hat einen anderen Job und entsprechend auch ein anderes Design.

impec Technologie Nº 2 ist das Shell Node Concept, kurz SNC . Die Rahmenverbindungen des impec bestehen aus je zwei Halbschalen, die in der Endmontage absolut präzise mit den Rahmenrohren verklebt werden. Diese Shells sind das eigentlich revolutionäre am impec Rahmen und setzen auch in puncto Design neue Maßstäbe. Möglich wurde die Umsetzung des Konzeptes erst durch ein hochfestes Composite Compound Material, das sich absolut kontrolliert in einem Spritzgussverfahren verarbeiten lässt.

Resultat: im Verbund von LSW und SNC erreichen wir beim impec eie Fertigungsqualität, die uns erlaubt, dem Rahmen auch eine innere Perfektion zu attestieren. Damit ist das impec unserer Zeit definitiv um eine Radlänge voraus.

Revolutionär: Crosslock-Detail des impec

unser ziel: null-fehler - die industrielle revolution 2.0

Wie erreicht man Makellosigkeit? Diese Frage stand an oberster Stelle des Lastenheftes, das wir für das impec entwickelt haben. Die Antwort darauf zu finden, war ein schönes Stück Arbeit und wir müssen gestehen; von Revolution erstmal keine Spur …

Das Rezept ist bekannt: man nehme von allem immer nur das Beste – den besten Standort, die besten Ingenieure, die besten Materialien, die besten Fertigungsgungsmethoden, die besten Messverfahren, die besten Testfahrer – und mache sich an die Arbeit. Soweit die Theorie.

Die Praxis ist dann vor allem schwitzen, grübeln, scheitern, hadern, erneut probieren, verbessern, verfeinern und so weiter und so fort. Die Entwicklung des impec macht da keine Ausnahme. Revolutionär klingt das alles nicht – und doch unterscheidet sich das Ergebnis unserer mehrjährigen Entwicklungsarbeit so deutlich vom Rest der Welt, dass man von Evolution eigentlich nicht mehr sprechen kann.

Eine unserer ersten Übungen bestand übrigens darin, den guten alten Diamantrahmen ins digitale Zeitalter zu transferieren. Mit modernsten Fertigungsmethoden und einer Reihe von Karbontechnologien, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Licht der Welt erblickt hatten.

Wie wir die Rohre konstruieren wollten, stand relativ schnell fest. Ihre Karbonstrukturen sollten nahtlos geflochten werden. Von einer Maschine, wie sie traditionell bei der Herstellung von Stahlseilen zum Einsatz kommt. Die Basistechnologie Nº 1 war also gefunden, alles Weitere jedoch, wie die Verarbeitung von Karbonfäden auf so einer Maschine, war absolutes Neuland.

Und dennoch. Viel schwieriger gestaltete sich die Suche nach dem Stein der Weisen, was die Rahmenverbindungen des impec anging. Sowohl die Materialfrage als auch die Konstruktion der Knotenpunkte gehören zu den am längsten offenen Fragen im Projekt. Aber am Ende sind wir hier mit dem Shell Node Concept zu einer Lösung gekommen, die mit unserem Lastenheft makellos zusammengepasst hat. Fehlerquellen? Fehlanzeige. Die industrielle Revolution 2.0 hatte gesiegt – dem Bau des impec stand nun endgültig nichts mehr im Wege.

impec Produktionsstraße in Grenchen

made in switzerland - die heimat der perfektion

Wir Schweizer haben es gut. Wir wachsen vor, oder gar in der traumhaft schönen Bilderbuchkulisse der Alpen auf. Mag sein, dass wir von daher der Meinung sind, alles auf dieser Welt müsse von ähnlicher Perfektion sein. Für die Entwicklung des impec war das durchaus hilfreich ...

Wenn man, wie wir bei BMC, den Traum vom fehlerfreien Karbonrahmen träumt, gelangt man recht schnell zu einer grundlegenden Erkenntnis: das oberste Gebot ist immer, absolute Prozesskontrolle zu erlangen. Nur wenn jeder einzelne Fertigungsschritt nachvollziehbar, überprüfbar und am Ende fehlerfrei wiederholbar ist, wird sich die angestrebte Perfektion in Serie umsetzen lassen. Von dieser Erkenntnis bis zur Schweiz als Heimat des impec war es dann nur noch ein eher kurzer Weg.

Wir Schweizer haben seit jeher ein besonderes Händchen für die ingeniösen Dinge des Lebens. Wir wollen hier nicht behaupten, wir hätten die Welt erfunden. Aber der ein oder anderen Thematik oder Problemstellung haben wir uns angenommen - und sind ihr mit Schweizer Präzision auf den Grund gegangen. Ob Tunnel- und Brückenbau, Feinmechanik, Messtechnik oder Maschinenbau - wir versuchen immer, zu den Besten zu gehören.

Heute ist die Schweiz ein High-tech-Standort par excellence. Unzählige kleinere und mittelständische Unternehmen arbeiten an deutlich zukunftsorientierten Technologien und Anwendungen. Diese spezielle Infrastruktur war letztlich ausschlaggebend für unsere Entscheidung gegen den Trend und für die Schweiz als Heimat des impec.

Und die Schweiz hat noch einen unschätzbaren Vorteil. Sie ist ein Land der kurzen Wege. So kurz, dass sich der Weg zum nächsten Verfahrensspezialisten, CNC -Programmierer oder Zerspanungstechniker meist locker bewältigen lässt. Auf das uns auch in Zukunft nie die Ideen ausgehen mögen, wie wir die Welt ein wenig perfekter machen können.

Roboterarm mit optischer Kontrolleinheit