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In den Farben von Amerika lag Taylor Phinney auf allen Zwischenzeiten auf dem fünften Rang. (©Sirotti.)
In den Farben von Amerika lag Taylor Phinney auf allen Zwischenzeiten auf dem fünften Rang. (©Sirotti.)

WM-Zeitfahren: Zwei in den Top-Ten

25. September 2013

Taylor Phinney (USA) vom BMC Racing Team wurde Fünfter und Marco Pinotti (ITA) fuhr am Mittwoch auf Platz sieben im Einzelzeitfahren der UCI Radweltmeisterschaft.

"Zirka 15 Minuten zu lang"
Tony Martin (GER) gewann seinen dritten Weltmeistertitel im Zeitfahren. Er hatte 46 Sekunden Vorsprung auf Bradley Wiggins (GBR), der zwei Sekunden schneller war als der Drittplatzierte Fabian Cancellara (SUI). Vasil Kiryienka (BLR) wurde Vierter, er lag 1:26 Minuten zurück. Phinney hatte einen Rückstand von 2:08 Minuten und Pinotti 2:41 Minuten. "Für mich war es etwa 15 Minuten zu lang. Als wir in die Stadt hineinfuhren, schoss das Laktat ein und ich konnte mich nicht mehr erholen. Ich habe bis ins Ziel gelitten", resümierte Phinney. Vor einem Jahr eroberte er WM-Silber. Nach vier Wochen intensivem Training in einer Saison, in der er vor der WM nur drei Einzelzeitfahren bestritten habe, meinte er: "Ich habe alles gegeben, um in bester Verfassung anzutreten, aber ich wusste, dass es eine grosse Herausforderung wird, wenn ich mit den Besten der Welt hier mithalten will. Natürlich hätte ich mich über einen Podiumsplatz mehr gefreut, ich habe echt hart gearbeitet." Auf allen drei Zwischenzeiten lag Phinney mit seiner BMC Timemachine TM01 auf der fünften Zwischenzeit auf dem 57,8 Kilometer langen Kurs. Pinotti begann verhalten, war Elfter und Neunter während den zwei Checkpoints. Pinotti sagte, seine Körpergrösse sei auf dem fast flachen und gerade aus führenden Kurs nicht von Vorteil gewesen. "Auf diesem Kurs zählen Aerodynamic und nicht Gewicht. Daher hatte ich körperlich ein Limit. Ich denke, die Leistung lässt sich mit jener im Vorjahr bei den Olympischen Spielen vergleichen, als ich Fünfter wurde. "Hier war ich nun Siebenter, das Niveau war etwas höher. Daher bin ich ziemlich zufrieden", so der Italiener.