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Der Schlüssel zum Erfolg sei die Selbstmotivation gewesen, kommentierte Taylor Phinney den fast eine Stunde dauernden Kampf gegen die Uhr. (©BMC/Tim de Waele.)
Der Schlüssel zum Erfolg sei die Selbstmotivation gewesen, kommentierte Taylor Phinney den fast eine Stunde dauernden Kampf gegen die Uhr. (©BMC/Tim de Waele.)

Vuelta, 10. Etappe: Phinney im Zeitfahren Fünfter

29. August 2011

Salamanca, Spain

Taylor Phinney verbuchte am Montag im 47 km langen Einzelzeitfahren den fünften Rang bei der Vuelta a España. Nach zehn Etappen bei seiner ersten grossen Landesrundfahrt habe ihn diese Leistung sehr ermutigt, erklärte der BMC Racing Team Fahrer.

Nah an Cancellara

Auf seiner BMC Timemachine TM01 fuhr Taylor Phinney die schnellste Zeit, bis Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara diese eine halbe Stunde später um sechs Sekunden unterbot. Am Ende gewann aber Tony Martin (HTC-Highlroad) mit einer um 93 Sekunden schnellerer Zeit wie Phinney. "Ich wollte eine Top Ten Platzierung erreichen. Cancellara ist der beste Zeitfahrer der Welt. Nur sechs Sekunden auf ihn zu verlieren, fühlt sich gut an", freute sich der junge Amerikaner. Es sei hart gewesen, auf dem anspruchsvollen Kurs einen Rhythmus zu finden, erklärte der amtierende U 23-Zeitfahr-Weltmeister. "Die letzten 15 Kilometer
taten wirklich weh. Es ging fast nur abwärts, das Tempo war hoch. Ich konnte die Kurven ganz eng und damit optimal nehmen. Das ist im Zeitfahren immer ein gutes Zeichen. Das heisst, ich habe mich selbst ans Limit gepusht."

Ruhetag am Dienstag
Er werde Taylor Phinney auf den folgenden elf Etappen gut beobachten, weil er im September seine Titelverteidigung bei der Zeitfahrweltmeisterschaft in Kopenhagen in Angriff nehmen werde, erklärte BMC Racing Team Assistant Rik Verbrugghe. "Es ist sehr wichtig, dass er nicht über sein Limit geht. Es ist hier für ihn ein Lernprozess. Wir werden Tag für Tag sehen, wie es ihm geht." Christopher Froome (Sky Pro Cycling) wurde im Zeitfahren Zweiter und übernahm die Gesamtführung bei der Vuelta. Am Dienstag folgt der erste von zwei Ruhetagen bei der Spanien-Rundfahrt.