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Dominik Nerz war wie viele andere Mitstreiter am Gipfel des Alto de L'Angliru erschöpft. (Foto: Sean Weide, BMC Racing Team)
Dominik Nerz war wie viele andere Mitstreiter am Gipfel des Alto de L'Angliru erschöpft. (Foto: Sean Weide, BMC Racing Team)

Vuelta a España, 20. Etappe: Nerz Sechster

14. September 2013

Dominik Nerz vom BMC Racing Team verbesserte sich bei der Vuelta a España am Samstag weiter in der Gesamtwertung. Der Deutsche wurde am härtesten Anstieg in der dreiwöchigen Rundfahrt Sechster und liegt nun auf dem 14. Gesamtrang.



"Jeder fuhr für sich"
Nerz und sein Teamkollege Ivan Santaromita, der italienische Strassenmeister, waren in einer frühen Fluchtgruppe mit 35 Fahrern dabei, ebenso wie der spätere Etappensieger Kenny Elissonde (FDJ.fr). Elissonde kam solo am Gipfel des Alto de L'Angliru an. Der Anstieg führte über 12,2 steile Kilometer am Ende der 142,2 Kilometer langen Etappe. Er fuhr 26 Sekunden vor dem Führenden Chris Horner (Radioshack Leopard) und 54 Sekunden vor Nerz ins Ziel. "Es war unglaublich hart", sagte Nerz. "Ich habe mir gedacht, dass heute die letzte Chance besteht, eine Etappe zu gewinnen und ich war so nahe dran. Es war aber zu lang für mich", so der Deutsche. Nerz kam mit einer Vierergruppe ins Ziel, der auch Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) angehörte. Dieser verlor in der Gesamtwertung noch mehr Zeit auf Horner und liegt nun eine Etappe vor dem Ende der Rundfahrt 37 Sekunden zurück. BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri habe Nerz gesagt, dass der letzte Anstieg - auch mit einem dreiminütigen Vorsprung auf die Verfolger - zu einem Härtetest werde. "Ich habe ihm gesagt, er solle einfach schauen wie es läuft und sein Bestes geben. Jeder fuhr für sich. Er hat sich grossartig geschlagen", lobte Sciandri. Nerz, der auf der 16. Etappe in einer Fluchtgruppe dabei gewesen war und Platz vier belegt hatte, verbesserte sich in der Gesamtwertung um einen Rang. Er liegt 19:26 Minuten hinter Horner.

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