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Michael Schär (Mitte) vom BMC Racing Team war fast das gesamte Rennen über in der Fluchtgruppe. (©Sirotti.)
Michael Schär (Mitte) vom BMC Racing Team war fast das gesamte Rennen über in der Fluchtgruppe. (©Sirotti.)

Van Avermaet bei Strade Bianche Sechster

2. März 2013

Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team fuhr am Samstag bei der Strade Bianche auf den sechsten Rang, nachdem Teamkollege Michael Schär eine Fluchtgruppe initiiert hatte. Diese wurde erst auf dem letzten Kilometer gestellt.



Schär dachte an Ballan
Michael Schär wollte unbedingt in der Fluchtgruppe dabei sein. Daher fuhr der Schweizer fast 15 Kilometer vom Start des 188 Kilometer langen Rennens weg alleine vorne. Dann kamen noch drei weitere Fluchtgefährten hinzu. Das Quartett fuhr einen Vorsprung von bis zu elf Minuten heraus. "Den ganzen Tag dachte ich an Alessandro Ballan, weil ihm dieses Rennen liegt. Hier ist er immer gut gefahren", sagte Michael Schär über seinen Teamkollegen, der sich von den Folgen eines Sturzes während des Trainings im Dezember erholt. "Ich habe versucht, ihn stolz zu machen. Das hat mir viel Motivation gegeben." 17 Kilometer vor der Zielankunft hatte die Spitzengruppe noch einen Vorsprung von einer Minute. Der spätere Sieger Moreno Moser (Cannondale Pro Cycling) attackierte und fuhr an die Führenden heran. Greg Van Avermaet sagte, dass er nicht folgen konnte. "Als Moser ging, war ich schon müde von den Attacken von Fabian Cancellara und Peter Sagan. Es war ein guter Moment für Moser, weil wir alle etwas blockiert waren. Ich bin glücklich mit dem Resultat, es war ein gutes Rennen", resümmierte er.

Rennen liegt Van Avermaet
Bei vier Teilnahmen beim Semi-Klassiker über die weissen, staubigen Strassen der Toskana ist der fünfte Rang aus dem Vorjahr Greg Van Avermaets bestes Resultat. Er war nie schlechter als 14. "Es ist ein wirklich gutes Rennen für mich, ich hatte nie einen Sturz und keinen Defekt. Ich hoffe, das bleibt so", so der Belgier. Er sei beeindruckt gewesen von der Stärke von Schär, der auch noch auf den letzten Kilometern attackierte, sagte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. "Michi war der Mann des Tages. Wir haben unser Vertrauen in ihn gelegt, weil er so stark war und es war eine gute Fluchtgruppe. Es war auch gut, dass Fahrer wie Greg und Cadel Evans hinter ihm im Feld waren, um den Druck in Grenzen zu halten."

Hören Sie Kommentare von Fabio Baldato, Michael Schär und Greg Van Avermaet auf der BMC Raicng Team Audio Line:
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