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Tejay van Garderen eroberte am Donnerstag das Leadertrikot bei der USA Pro Challenge zurück, das er am Mittwoch auf der dritten Etappe abgeben hatte müsssen. (Georges Lüchinger photo.)
Tejay van Garderen eroberte am Donnerstag das Leadertrikot bei der USA Pro Challenge zurück, das er am Mittwoch auf der dritten Etappe abgeben hatte müsssen. (Georges Lüchinger photo.)

USA Pro Challenge, 4. Etappe: Van Garderen wieder im Leadertrikot

24. August 2012

Tejay van Garderen vom BMC Racing Team holte sich die Gesamtführung bei der USA Pro Challenge am Donnerstag zurück. Bei der Bergankunft in Beaver Creek zeigte er im 156,5 Kilometer langen Rennen mit einem dritten Etappenrang auf.

Sekundenjagd
Tejay van Garderen überquerte die Ziellinie drei Ränge vor dem vorherigen Führenden Christian Vande Velde (Garmin-Sharp), der zeitgleich - 2:58 Minuten hinter dem Solosieger Jens Voigt (RadioShack-Nissan) - ins Ziel kam. Tejay van Garderen und Vande Velde weisen mit 17 Stunden, 34 Minuten und 18 Sekunden immer noch dieselbe Gesamtzeit bei der Rundfahrt auf. Aber dem Amerikaner aus Boulder, Colorado, wurde am Ende die Führung zugesprochen, weil seine Summe der Gesamtränge im bisherigen Verlauf des Etappenrennens niedriger war. "Ich freue mich, dass ich im Leadertrikot bin, aber ich jage die Sekunden. Schade, dass ich nicht etwas Zeit herausholen konnte", kommentierte Tejay van Garderen. Der letzte Anstieg sei nicht steil genug gewesen für eine Sekundenjagd. "Es war zäh, aber nicht allzu hart. Dann wurde es ein bisschen flacher und die Jungs konnten sich erholen und sich wieder herankämpfen."

Erster Berg am Freitag nicht einfach
Während Jens Voigt fast die komplette Etappe vorne solo bewältigte, waren Ivan Santaromita und Johann Tschopp vom BMC Racing Team Teil einer 14-köpfigen Verfolgergruppe, der auch Vande Velde und sein Teamkollege Peter Stetina angehörten, der nur etwa 20 Sekunden hinter der Führung liegt. "Ich wusste, dass Garmin versuchen würde, Fahrer auf den Independence Pass hinauf zu schicken. Mit dabei war Stetina, sie machen alles was sie können, um das Rennen nicht kontrollieren zu müssen und sie machen das gut. Aber RusVelo und Liquigas-Cannondale haben alles gut kontrolliert und brachten Stetina zurück", erklärte Tejay van Garderen. Am Freitag folgen viele Abfahrten im 189,7 Kilometer langen Rennen. Das BMC Racing Team könnte die Kontrolle übernehmen müssen. "Wir starten mit dem Hoosier Pass, ich kenne ihn, er ist nicht leicht. Die Fluchtgruppen haben gute Chancen. Man kommt da nicht zufällig hinein. Nur starke Fahrer werden dabei sein und es wird schwer, sie zu stellen."