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Mechaniker Aaron Fairley vom BMC Racing Team hilft Greg Van Avermaet wieder in Fahrt zu kommen, nachdem er auf der 2. Etappe der Tour of Qatar in einen Sturz verwickelt war.  (©BMC/Graham Watson.)
Mechaniker Aaron Fairley vom BMC Racing Team hilft Greg Van Avermaet wieder in Fahrt zu kommen, nachdem er auf der 2. Etappe der Tour of Qatar in einen Sturz verwickelt war. (©BMC/Graham Watson.)

Tour of Qatar, 2. Etappe: Schwerwiegender Sturz

10. Februar 2014

«Ein Sturz brachte allen acht Fahrern des BMC Racing Teams bei der Tour of Qatar einen erheblichen Zeitverlust. Somit sind die hoch gesteckten Erwartungen an eine gute Klassierung in der Gesamtwertung praktisch zerstört», fasste Sport Director Valerio Piva die zweite Etappe zusammen.?

Niemand ernsthaft verletzt
Silvan Dillier und Greg Van Avermaet waren jene Fahrer des BMC Racing Teams, die am meisten in die grosse Karambolage involviert waren, als das Hauptfeld mit etwa 50 Kilometern pro Stunde in einer Kurve auseinander brach. «Aufgrund der erneut starken Windböen auf der Etappe über 160,5 Kilometer ergaben sich viele Positionsgerangel», erklärte Dillier. «Ich musste zwar nicht zu Boden gehen, aber mein Vorderrad musste ersetzt werden, bevor ich wieder auf mein Rad springen konnte», so Dillier weiter. Niemand wurde ernsthaft verletzt. Am meisten Auswirkungen hatte dieser Sturz jedoch auf den Schweizer Meister Michael Schär, der vor der Etappe den dritten Gesamtrang belegte. «Ich machte einen grossen Sprint, damit ich in der zweiten Gruppe Unterschlupf finden konnte», blickte Schär zurück. «Beim zweiten Sprint des Tages (35 Kilometer vor dem Ziel) befanden wir uns lediglich 5 Sekunden hinter dem Spitzenfeld. Ich war überzeugt, dass wir die Lücke schliessen können. Aber irgendwie haben wir uns nicht gut genug organisiert, um dies zu bewerkstelligen.»

Etappensieg als weiteres Ziel
Im Ziel lag die Gruppe um Schär 48 Sekunden hinter einer Gruppe von 18 Fahrern, in der auch der Gesamtleader Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick-Step Cycling Team) und sein Teamkollege Tom Boonen, der schliesslich den Etappensieg feierte, zu finden waren. Piva konstatierte, dass es teuer zu stehen kam, niemanden vom BMC Racing Team in der Nähe der Spitze zu haben, als der Sturz ausgelöst wurde. «Wir hätten in einer besseren Position sein müssen», analysierte er. «Wir werden es wieder versuchen. Wir haben die Schlacht verloren, nicht jedoch den Krieg. Ich habe den Fahrern von Beginn weg mitgeteilt, dass es wichtig ist, eine Etappe zu gewinnen, da das Gesamtklassement wahrscheinlich beim morgigen Zeitfahren entschieden wird. Dafür haben wir nicht wirklich einen Spezialisten hier. Es sind noch weitere zwei Etappenrennen anstehend. Wir werden versuchen, dort einen Sieg herauszufahren.» Schär, nun mit einem Rückstand von 1:03 auf Terpstra auf dem 14. Gesamtrang liegend, ist weiterhin der bestplatzierte Fahrer des BMC Racing Team im Gesamtklassement.

Hören Sie die kompletten Kommentare von Dillier, Piva und Schär auf der BMC Racing Team Audio Line.

Hier finden Sie Fotos vom Rennen.