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Thor Hushovd belegte Rang 41 im Zeitfahren. (Sirotti.)
Thor Hushovd belegte Rang 41 im Zeitfahren. (Sirotti.)

Tour Méditerranéen, 2. Etappe: Pinotti im Zeitfahren verletzt

7. Februar 2013

Marco Pinotti vom BMC Racing Team brach sich am Donnerstag bei der Tour Méditerranéen wegen eines Sturzes beim Einzelzeitfahren zwei Rippen und verletzte sich die Schulter.



Wind könnte Grund gewesen sein
Marco Pinotti bog auf dem 24 Kilometer langen Kurs gerade in eine Linkskurve ein, vor es auf den letzten Anstieg, den Mont Saint Claire ging. "Es gab Rückenwind auf diesem Abschnitt und ich stürzte ein paar Meter nach der Kurve. Vielleicht war es der Wind, denn ich bin nicht direkt in der Kurve gestürzt", beschrieb der Italiener. "Ich fuhr gerade heraus, steuerte nach links und der Wind kam von links." Trotz seinen Verletzungen fuhr der fünffache italienische Zeitfahrmeister die letzten vier Kilometer ins Ziel - die Steigung betrug hier im Durchschnitt 15 Prozent. "Es war wirklich schmerzhaft zu atmen, aber nach fünf oder sechs Minuten habe ich beschlossen, das Rennen zu beenden, weil es nur noch vier Kilometer ins Ziel waren."

Schlüsselbein nicht gebrochen
Marco Pinotti, Sieger des Zeitfahrens beim Giro d'Italia und der Österreich-Rundfahrt im Vorjahr, brach sich im letzten September bei der Zeitfahr-WM nach einem Sturz das linke Schlüsselbein. BMC Racing Team Arzt Scott Major: "Er verletzte sich an der selben Schulterseite wie zuvor. Die gebrochenen Rippen weisen eher Haarbrüche auf und haben sich nicht verschoben. Daher blieben seine Lunge, Milz und Niere unverletzt. Er hat viele Abschürfungen auf der linken Seite: am Rücken, seinen Schultern und seiner Hüfte. Er wird voraussichtlich sieben oder zehn Tage nicht auf das Rad sitzen, dann werden wir alles nochmals genau anschauen. Erst dann können wir entscheiden, wie schnell er wieder ins Training einsteigen kann." Daniel Oss war auf Rang 36 der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams. Er lag 2:04 Minuten hinter der Siegerzeit des neuen Führenden der Rundfahrt, Lars Boom (Blanco Pro Cycling). Die Rennkommissäre kündigten an, dass die dritte Etappe am Freitag wegen "unzureichenden Sicherheitsbedingungen" abgesagt wurde.