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Der aufblasbare Werbebogen zwang Rui Costa und Tejay van Garderen (in rot), drastische Massnahmen zu ergreifen, um die Abfahrt ins Ziel fortzusetzen. (©BMC/Tim De Waele.)
Der aufblasbare Werbebogen zwang Rui Costa und Tejay van Garderen (in rot), drastische Massnahmen zu ergreifen, um die Abfahrt ins Ziel fortzusetzen. (©BMC/Tim De Waele.)

Tour de Suisse, 7. Etappe: Van Garderen Dritter, Frank immer noch in Führung

14. Juni 2013

Mathias Frank vom BMC Racing Team behielt am Freitag nach der Königsetappe bei der Tour de Suisse die Gesamtführung. Teamkollege Tejay van Garderen wurde Etappendritter und verbesserte sich vom neunten auf den sechsten Gesamtrang.

 



"Habe gekämpft"
Kurz vor dem Gipfel des letzten Anstiegs der 206 Kilometer langen Etappe, die mit einer Abfahrt ins Ziel endete, konnte Tejay van Garderen in einer Gruppe von drei Fahrern bleiben - dem späteren Etappensieger Rui Costa (Movistar Team), dem Zweitplatzierten Bauke Mollema (Blanco Pro Cycling Team) und Thibaut Pinot (FDJ). Frank sagte, dass er zu dem Zeitpunkt Probleme mit der Höhe gehabt habe und das Tempo nicht habe halten können. "Ich wusste - auch wenn sie attackieren, ich kann trotzdem nur mein Tempo fahren. Ich konnte kaum das Hinterrad der Jungs halten. Ich habe gekämpft und alles gegeben. Auf der Abfahrt lief es gut. Ich kannte sie aus dem Training und wusste, dass ich dort etwas gutmachen und so den Zeitverlust in Grenzen halten konnte", so der Schweizer. Franks Verfolgergruppe profitierte von einem aufblasbaren Werbebogen, der zwei Kilometer vor dem Ziel auf der Abfahrt am Boden lag. Das erforderte beinahe das komplette Stehenbleiben der Führenden.

13 Sekunden Vorsprung

Als die Lücke zwischen den beiden Gruppen am Anstieg entstanden sei, habe er Tejay van Garderen gesagt, dass er den Führenden folgen solle, erklärte BMC Racing Team Sportdirektor John Lelangue. "Tejay war bereit zu warten, falls die Lücke nochmals kleiner geworden wäre. Aber es waren etwa 20 oder 24 Sekunden. Daher gab es keinen Grund, sich zurückfallen zu lassen. Er blieb einfach am Hinterrad. Ich denke, das war eine gute Entscheidung, weil Mathias nicht alleine war. Er hatte ein paar andere Favoriten um den Gesamtsieg dabei und sie fuhren gemeinsam", so der Belgier. Costa, der zuvor Dritter in der Gesamtwertung war, verbesserte sich auf Rang zwei, er liegt 13 Sekunden hinter Mathias Frank. Er kam 22 Sekunden vor Frank ins Ziel. Roman Kreuziger (Team Saxo-Tinkoff) rutschte vom zweiten auf den dritten Rang und liegt 23 Sekunden hinten. Er kam mit Franks Gruppe ins Ziel. Tejay van Garderen hatte auf den Etappensieg gehofft, aber er kannte das Finale nicht. "Es gab einige Kurven, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es ist gut, dass wir immer noch in Gelb sind", resümierte der Amerikaner.

Hören Sie mehr Kommentare von Mathias Frank (Englisch und Deutsch), John Lelangue und Tejay van Garderen auf der BMC Racing Team Audio Line:
bit.ly/Vg94Oh