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Cadel Evans führte die Verfolgung auf den Galibier an. (©BMC/Tim de Waele.)
Cadel Evans führte die Verfolgung auf den Galibier an. (©BMC/Tim de Waele.)

Tour de France, 18. Etappe: Verfolgung angeführt

21. Juli 2011

Serre Chevalier, France

Cadel Evans vom BMC Racing Team arbeitete am Donnerstag bei der Tour de France hart, er führte die Verfolgung auf den späteren Etappensieger Andy Schleck (Leopard Trek) am letzten Anstieg zum Galibier an.

Evans nun Vierter
Cadel Evans holte auf den letzten Kilometern fast 45 Sekunden auf Andy Schleck auf, aber es war nicht genug, um seinen zweiten Gesamtrang zu halten. Beide Schleck-Brüder konnten sich vor Cadel Evans schieben, der Tagesdritter wurde. Thomas Voeckler (Europcar) behält die Gesamtführung mit einem Vorsprung von 15 Sekunden. Er liegt 1:12 Minuten vor Cadel Evans, der nun Vierter ist. "Als Voeckler und sein Team nicht fahren wollten, obwohl er das Gelbe Trikot trägt, war das etwas seltsam und komisch", meinte Cadel Evans. "Sie haben in dieser Woche schon viel gearbeitet, aber er hatte einen Teamkollegen bei sich. Sie schauten mich an und meinten, ich solle die Arbeit machen, aber ich war alleine. Ich freue mich nie, Plätze in der Gesamtwertung zu verlieren."

Hilfe von Teamkollegen
Nachdem Andy Schleck in der Mitte des Anstiegs zum Col d'Izoard attackierte - mehr als 60 Kilometer vor dem Ziel - war Brent Bookwalter eine grosse Hilfe für Cadel Evans, indem er das Tempo machte. Der Amerikaner war Teil einer frühen 19-köpfigen Ausreissergruppe. "Ich gab heute alles, um Cadel zu helfen, als sie auf mich auffuhren", so Brent Bookwalter. "Ich war zwar zu dem Zeitpunkt schon leer, aber ich tat, was noch ging." Später waren es Amaël Moinard und Steve Morabito, die Cadel Evans zum letzten Anstieg auf der 200,5 Kilometer langen Etappe fuhren.

"Immer noch dabei"
Es sei beeindruckend gewesen, wie Cadel Evans die Verfolgung angeführt und die Lücke auf Andy Schleck zu schliessen versucht habe, betonte BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz. "Wenn er die Initiative nicht ergriffen hätte, wäre es um einiges schlechter ausgegangen. Alberto Contador fiel zurück, Samuel Sanchez ebenso. Man muss kämpfen und alles geben. Das Rennen ist noch nicht vorbei und wir habe noch eine Chance. Morgen ist ein anderer Tag. Es wird hart. Aber wir werden weiterkämpfen wie jeden Tag in der bisherigen Rundfahrt."