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Cadel Evans machte auf der 17. Etappe Zeit auf den Träger des Gelben Trikots gut - allerdings auf der Abfahrt, nicht am Anstieg. (©BMC/Tim de Waele.)
Cadel Evans machte auf der 17. Etappe Zeit auf den Träger des Gelben Trikots gut - allerdings auf der Abfahrt, nicht am Anstieg. (©BMC/Tim de Waele.)

Tour de France, 17. Etappe: Näher an der Führung

20. Juli 2011

Pinerolo, France

Cadel Evans vom BMC Racing Team ist dank einer epischen Verfolgungsjagd am Mittwoch bei der Tour de France 27 Sekunden näher an der Gesamtführung. Die technische Abfahrt war unberechenbar, wie die Stürze und Irrfahrten einiger Fahrer vor ihm bewiesen.

Vorsicht war geboten
Cadel Evans bleibt Zweiter in der Gesamtwertung und liegt nun nur noch 78 Sekunden hinter dem Mann im Gelben Trikot, Thomas Voeckler (Team Europcar). Der Ex-Weltmeister im Strassenbewerb verlor keine Zeit auf die Top-Fahrer direkt hinter ihm im Klassement, obwohl er einige kritische Momente am Col de Pramartino verzeichnete. "Es waren mehr Kurven, es war trockener und die Abfahrt lag im Schatten, sodass man kaum etwas sah", verglich Cadel Evans die Abfahrt mit jener auf der 16. Etappe, auf der er Zeit gewann. "Ich wollte ganz sicher kein Risiko eingehen, aber wir mussten aufholen. Voeckler kam direkt vor mir zwei Mal von der Strasse ab, das hat mich die Sache etwas vorsichtiger angehen lassen."

Rennverlauf
Edvald Boasson Hagen (Sky Pro Cycling) gewann die 179 Kilometer lange Etappe solo. Cadel Evans tat sein Bestes auf der Abfahrt, um den Anschluss an Alberto Contador (Saxo Bank-Sungard) und Samuel Sanchez (Euskaltel-Euskadi) wieder herzustellen. "Sie fuhren vorne und ich war hinter Andy (Schleck) und kam nicht an ihm vorbei", erklärte Cadel Evans. "Dann kam Voeckler just vor uns von der Strasse ab. Es machte keinen Sinn, jemanden zu überholen und ein Risiko einzugehen. Man will nie Zeit auf jemanden verlieren und ich habe gegenüber Alberto einen guten Vorsprung. Aber er hat in den vergangenen Jahren gezeigt, was er kann, wenn er in Topform ist."