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Marco Pinotti half seinem Teamkollegen Cadel Evans am letzten, schneebedeckten Anstieg. (©Sirotti.)
Marco Pinotti half seinem Teamkollegen Cadel Evans am letzten, schneebedeckten Anstieg. (©Sirotti.)

Tirreno-Adriatico, 5. Etappe: Glück fehlte

11. März 2012

Ein Sturz auf der Abfahrt zum letzten Anstieg am Sonntag bei Tirreno-Adriatico trennte Cadel Evans und mehrere Fahrer des BMC Racing Teams von der Spitzengruppe. Den Abstand konnten sie nicht mehr schliessen.

Evans und seine Form
Auch ohne diesen Sturz hätte er keinen entscheidenden Faktor im sechs Kilometer langen Anstieg der insgesamt 196 km langen Etappe gespielt, kommentierte Cadel Evans. "Meine Beine sind nicht so gut wie letztes Jahr um diese Zeit. Ich bin aber zuversichtlich, dass meine Form immer besser wird und wieder bessere Tage kommen. Aber das Rennen ist auch viel härter als im Vorjahr. Es zeigt genau den Unterschied von jenen, die bereits in Form sind und dem Rest von uns", so Cadel Evans. Vincenzo Nibali (Liquigas-Cannondale) gewann die Etappe solo, Chris Horner (RadioShack-Nissan) behielt die Gesamtführung. Ein Kommunikationsproblem habe George Hincapie die Chance genommen, am letzten Anstieg für sich zu fahren, erklärte Assistant Director Fabio Baldato. "Heute war es fast wie eine der härtesten Etappen bei der Tour de France oder dem Giro d'Italia. George und Greg van Avermaet und Michael Schär waren in der etwa 30-köpfigen Spitzengruppe nach dem Sturz dabei. Aber sie stoppten und haben auf Cadel gewartet. "Das war ein guter Zug von ihnen, aber George hatte einen richtig guten Tag und hätte es heute sicher in die Top-20 geschafft", meinte Baldato. Cadel Evans überquerte die Ziellinie als 45., er kam mit einer kleinen Gruppe gemeinsam mit seinen Teamkollegen Marco Pinotti und George Hincapie, 10:36 Minuten hinter Nibali.