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Thor Hushovd freut sich auf eine produktivere Saison im Jahr 2013. (©BMC/Tim de Waele.)
Thor Hushovd freut sich auf eine produktivere Saison im Jahr 2013. (©BMC/Tim de Waele.)

Laut Tests litt Hushovd an Virus und muskulärem Problem

7. September 2012

Medizinische Test haben ergeben, dass der ehemalige Strassen-Weltmeister Thor Hushovd während der Saison an einem Virus und einer Muskelentzündung litt. Daher war er weniger als 36 Mal in diesem Jahr für das BMC Racing Team im Renneinsatz.



Vier Testtage
Thor Hushovd unterzog sich während vier Tagen verschiedenen Tests am "Salt Lake City Health and Fitness Institute". Die Untersuchungen wurden von BMC Racing Team Arzt Dr. Max Testa überwacht. "Wir wollten die Ursache für seine geringe Belastungstoleranz und das daraus resultierende geringere Leistungslevel herauszufinden. Nach den vier Tagen stellten wir fest, dass Thor an einem post-viralen Syndrom mit sekundärer Myositis litt - oder an einer Muskelentzündung. Von dieser Erkrankung erholt er sich bereits. Vollständig auskuriert wird er aber erst in der nächsten Saison sein", erläuterte Dr. Max Testa.

Grosse Erleichterung

Die Diagnose sei für ihn eine Erleichterung, betonte Thor Hushovd. Seine Bilanz zeigt als bestes Resultat einen fünften Rang auf der siebenten Etappe von Paria-Nizza am 10. März. "Das ganze Jahr über hatte ich mit Problemen zu kämpfen. Nach einer Weile verliert man die Zuversicht. Aber jetzt, da ich weiss, warum es so schlecht lief, bin ich beruhigt. Jetzt weiss ich, dass ich nächstes Jahr mit einer guten Form zurückkehren kann", so der Norweger. Thor Hushovd musste beim Giro d'Italia nach fünf Etappen aufgeben, liess die Tour de France erstmals seit dem Jahr 2000 aus und verpasste auch die Olympischen Spiele in London. Die Vorbereitung für die Saison 2013 wird er am 1. Oktober wieder aufnehmen. "Zur Zeit fahre ich nur, um die Muskeln zu aktivieren. Gestern habe ich auf dem Rad etwas Intervalltraining gemacht. Es geht darum, bis zum 1. Oktober aktiv zu bleiben, damit ich nicht zuviel an Kondition verliere", beschrieb er.