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Philippe Gilberts Autogramme waren vor dem Start sehr gefragt. (©Sirotti.)
Philippe Gilberts Autogramme waren vor dem Start sehr gefragt. (©Sirotti.)

Santos Tour Down Under, 2. Etappe: Gilbert stürzt

23. Januar 2013

Philippe Gilbert vom BMC Racing Team stürzte am Mittwoch bei der Santos Tour Down Under wie mehr als zwei Dutzend andere Fahrer auf der letzten Abfahrt ins Ziel. Obwohl er sich nicht verletzt hatte, verlor der Strassen-Weltmeister fast drei Minuten und damit musste er seine Hoffnungen auf ein gutes Gesamtresultat begraben.

Keine Chance auszuweichen
Philippe Gilbert befand sich in einer grossen Gruppe, die am letzten Anstieg, der Corkscrew Road, vier Ausreisser jagte. Sie waren etwa sechs Kilometer vom Ziel der 116,5 Kilometer langen Etappe entfernt. "Wir kamen um eine scharfe Linkskurve und zwar ziemlich schnell. Einige Fahrer vor uns lagen bereits am Boden. Wir konnten sie aber hinter der Kurve nicht sehen und fuhren Vollgas und dann stürzten wir natürlich ebenso. Es war unmöglich, da unbeschadet vorbeizukommen", erklärte der Belgier. Philippe Gilbert beendete die Etappe auf dem 71. Rang mit einem Rückstand von 2:49 Minuten hinter dem Etappensieger Geraint Thomas (Sky Procycling), der den Sprint aus einer Vierergruppe gewann und ins Leaderjersey schlüpfte. Thomas attackierte etwa in der Mitte des drei Kilometer langen Anstiegs und wenige konnten folgen. "Als er das Tempo verschärfte, war ich schon am Anschlag. Ich wusste, dass es noch lange bis zum Gipfel geht und habe versucht, an einem Hinterrad zu bleiben, aber es war sehr hart für mich. Es fehlt noch etwas an der Kondition, daher war es nicht einfach", sagte er.

Strategie geändert

Bis zum Sturz sei alles nach Plan verlaufen, betonte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. Nachdem vier Fahrer auf den ersten zehn Kilometern reissen lassen mussten, beteiligte sich das BMC Racing Team auf den letzten 19 Kilometern nicht an der Aufholjagd auf die Ausreisser. "Die Jungs fuhren vorne in den letzten Anstieg hinein und Philippe war in guter Position. Ich habe Ivan Santaromita gesagt, dass er bei ihm bleiben und vorne fahren soll", erklärte der Italiener. Santaromita (23. Rang, 34 Sekunden Rückstand) ist aktuell der best platzierte Fahrer in der Gesamtwertung. Baldato sagte, dass das Team den Fokus auf die letzten vier Etappen legen werde. "Wir konzentrieren uns nun auf die einzelnen Etappen und werden morgen und die nächsten Tage schauen, was wir erreichen können."

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