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Philippe Gilbert (Zweiter von links) fuhr am Samstag knapp am ersten Saisonsieg vorbei. (©BMC/Tim De Waele.)
Philippe Gilbert (Zweiter von links) fuhr am Samstag knapp am ersten Saisonsieg vorbei. (©BMC/Tim De Waele.)

Paris-Nizza, 6. Etappe: Gilbert verpasste Sieg knapp

9. März 2013

Der amtierende Strassen-Weltmeister Philippe Gilbert vom BMC Racing Team überquerte am Samstag beim Sprint in Nizza knapp hinter dem Sieger Sylvain Chavanel (Omega Pharma-Quick Step) die Ziellinie.

Auf der zweitletzten Etappe standen Philippe Gilbert alle Teamkollegen zur Seite - mit Ausnahme von Brent Bookwalter, der fast die gesamte Zeit über auf der 220 Kilometer langen Etappe in einer Fluchtgruppe präsent gewesen war. Die elf Ausreisser wurden erst 40 Kilometer vor dem Ziel gestellt. "Dominik Nerz und Daniel Oss haben einen sehr guten Job gemacht, aber uns hat im Finale ein Mann gefehlt. Daher war es ein sehr langer Sprint - etwa 300 Meter", beschrieb Philippe Gilbert. "Das war nicht einfach. Ich habe so knapp verloren und bin schon etwas enttäuscht." Sein zweiter Rang war in dieser Saison sein bestes Resultat, zudem stand er bei der dritten Etappe der Santos Tour Down Under als Dritter auf dem Podest. Jose Rojas (Movistar Team) wurde in Nizza Dritter, Richie Porte (Sky Procycling) behielt die Gesamtführung. Neun Fahrer, inklusive Tejay van Garderen (Gesamtsechster) vom BMC Racing Team liegen innerhalb einer Minute Rückstand auf Porte. Am Sonntag folgt nur noch ein 9,6 Kilometer langes Einzelzeitfahren.

Van Garderen immer noch fokussiert
Das BMC Racing Team habe sein Bestes gegeben, um auf der flachen Zielgeraden einen Sprinterzug zu formieren, sagte Sportdirektor John Lelangue. "Einen Kilometer vor dem Ziel zu attackieren hätte keinen Sinn gemacht, das wäre zu weit gewesen mit dem Wind. Der Sprint selbst lief dann nicht optimal, wir sind kein Sprinterteam. Aber wir haben alles gegeben, und Philippe ebenso. Wir müssen uns nichts vorwerfen." Die 52 Sekunden Rückstand auf Porte im Einzelzeitfahren hinauf auf den Col d'Èze aufzuholen werde nicht einfach, blickte Tejay van Garderen voraus. "So wie er momentan fährt, ist das nicht möglich. Ich kann nur mein Bestes geben. Ich werde mich auf mich selbst konzentrieren. Wenn es ein Sieg wird, wäre das für mich grossartig", so der Amerikaner.

Hören Sie mehr Kommentare von Philippe Gilbert (Englisch und Französisch) und John Lelangue auf der BMC Racing Team AudioLine:http://www.bmcracingteam.com/index.php?id=12